Bei der UNO-City

Räuber attackiert Frau bei U1-Station mit Tränengasspray

Wien
16.02.2011 09:40
Eigentlich sind Pfeffer- und Tränengassprays vorwiegend zum Einsatz bei Polizei- und Sicherheitsbehörden und zur Selbstverteidigung gedacht. Doch auch Gauner nutzen immer wieder gerne die effektive Wirkungsweise solcher Sprays für ihre "Arbeit". So auch ein mutmaßlicher Handtaschenräuber (Bild), der am 6. Februar eine 60-jährige Frau beim Verlassen der U1-Station Kaisermühlen mit einem solchen Spray attackierte.

Gegen 0.25 Uhr stieg die 60-Jährige aus der U-Bahn aus. Der unbekannte Täter soll sie dann mit einen Tränengasspray attackiert und versucht haben ihr die Handtasche zu entreißen. Doch die Pensionistin wollte sich nicht von ihrer Tasche trennen und als auch noch ein Sicherheitsbediensteter der UNO-City ihr zu Hilfe eilte, musste sich der Räuber schließlich geschlagen geben. Er trat ohne Beute die Flucht an, eine Sofortfahndung der Polizei verlief negativ.

Zweckdienliche Hinweise werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310-67210 erbeten.

Pfefferspray-Räuber in Mariahilf und Simmering
Ebenfalls nach dem Verlassen einer U-Bahnstation wurde in der Nacht auf den 14. Februar eine Studentin in der Marchettigasse in Mariahilf mit Pfefferspray attackiert. Die Studentin konnte ihre Handtasche jedoch trotz brennender Augen festhalten und davonlaufen. Für den mutmaßlichen Räuber klickten wenig später die Handschellen, berichtete die Polizei (siehe Infobox).

Bereits im Jänner hatte ein Räuber einer Trafikantin in Simmering Pefferspray ins Gesicht gesprüht, bevor er das Weite suchte (siehe Infobox).

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