In dem Geheimbericht der Wiener Polizei wurden die letzten drei Monate des Vorjahres mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2009 verglichen. Das Ergebnis ist Beifall und Ohrfeige in einem: Die Einbrüche in Wohnhäuser sind um acht Prozent stark angestiegen.
Besonders häufig wird Schmuck gestohlen. Nach oben gegangen ist auch die Deliktzahl im Bereich der Sachbeschädigungen (acht Prozent). Hier liegt Favoriten auf Platz eins. Bei Straftaten mit unmündigen Minderjährigen wird ein Plus von etwa elf Prozent im Bericht verzeichnet.
Trendmonitor prognostiziert Anstieg bei Autoeinbrüchen
Aber es gibt auch positive Dinge anzumerken. So ist etwa die Zahl der Autoeinbrüche um 13 Prozent gesunken. Allerdings wird laut Trendmonitor wieder ein "Anstieg erwartet". Signifikant gesunken ist die Zahl der Einbrüche in Keller. Hier kann die Exekutive immerhin ein Minus von 47 Prozent verbuchen. Auch die Raubüberfälle haben nachgelassen (minus 13 Prozent).
Doch gerade der Anstieg bei den Wohnhaus-Einbrüchen macht der Wiener Polizei zu schaffen. Ein großer Teil der Coups wird nicht aufgeklärt. Dennoch konnten die Ermittler eine "Hitparade der Nationalitäten" jener Täter erstellen, die am öftesten Einbrüche dieser Art begehen: Auf Platz eins landen Serben, Platz zwei geht an österreichische Staatsbürger, Platz Nummer drei an Banden aus Georgien.
von Michael Pommer, Kronen Zeitung










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.