Die vier Weststeirer hatten nach Angaben der Polizei eine Zechtour unternommen: "Es war aber ausgemacht, dass der Chauffeur keinen Alkohol trinkt. Das war auch tatsächlich der Fall, er hatte null Promille", so ein Beamter am Sonntag gegenüber der "Krone".
Junger Beifahrer beinahe aufgespießt
Samstag früh, gegen 3.30 Uhr, war das Quartett dann auf der Hebalmstraße (L618) unterwegs, als der 25-jährige Lenker nahe der Rehbockhütte rechts von der Fahrbahn abkam und gegen den Holzzaun prallte. Dabei löste sich ein Pfosten, spaltete sich und durchbohrte den Wagen - wobei vor allem der 20-jährige Beifahrer unglaubliches Glück hatte. Er wäre um ein Haar aufgespießt worden, blieb letztlich aber unverletzt. Auch der Fahrer und ein 19-Jähriger, der hinten im Wagen saß, kamen mit dem Schrecken davon.
Der andere Mitfahrer auf dem Rücksitz brach sich den Arm. Der 30-Jährige wurde vom Roten Kreuz nach Deutschlandsberg ins Spital gebracht und danach ins Grazer Unfallkrankenhaus überstellt.
"Wirklich um Haaresbreite"
Erst war vermutet worden, dass jemand im Wagen eingeklemmt sei, deshalb rückten auch die Feuerwehren Kloster und Wildbach aus - doch die Weststeirer hatten sich bereits selbst aus dem demolierten Unfallwagen befreit. "Die vier jungen Männer sind bei diesem Unfall wirklich um Haaresbreite dem Tod entronnen", stellte ein Beamter der Polizeiinspektion Deutschlandsberg treffend fest.
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Bild: Freiwillige Feuerwehr Wildbach









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