Als Sechster weist Rapid weiter sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Ried auf. Sturm Graz und die Austria enteilten dem Konkurrenten aber weiter. Noch dazu wartet am kommenden Sonntag der für die Hütteldorfer im Titelrennen nun schon vorentscheidende Schlager bei Meister Salzburg. "Wir müssen schön langsam beginnen zu gewinnen. Wir werden uns jetzt eine Woche auf Salzburg vorbereiten", erklärte Trainer Peter Pacult.
Mirnel Sadovic (6.) und der glänzend aufgelegte Guido Burgstaller (33.) sorgten früh für eine Vorentscheidung zugunsten der Niederösterreicher. Rapid ging in Wiener Neustadt damit zum ersten Mal seit Herbst 1965 (1:3) wieder als Verlierer vom Platz, in den bisherigen drei Saisonduellen mit dem Tabellenfünften eroberten die Grün-Weißen nur einen Zähler. "Der Spielverlauf war wunderbar für uns. Wahrscheinlich hätte Rapid noch eine halbe Stunde spielen können, der Ball wäre nicht ins Tor gegangen. Der Sieg tut gut", erklärte SC-Trainer Peter Schöttel.
Sieg in Salzburg Rapids letzte Chance
Die Jahre 2010 und 2009 hatten die Hütteldorfer mit Niederlagen gegen den LASK und Salzburg eröffnet. Nach jener in Wiener Neustadt wäre eine Schlappe in Salzburg möglicherweise gleichbedeutend mit dem endgültigen Ende aller Meisterträume. "Wir fahren jetzt nach Salzburg, da wird es sicher nicht leichter. Wir haben noch 16 Runden, noch ist vieles möglich", betonte Hofmann, der nach überstandener Schambeinentzündung erst nach einer Stunde aufs Feld gekommen war.
Payer patzt bei Comeback
Sein Comeback im Tor feierte hingegen Payer, der erstmals in der Meisterschaft von Beginn an auf dem Feld stand. Besonders der erste Gegentreffer, bei dem Payer wie die gesamte Hintermannschaft keine gute Figur gemacht hatte, sorgte für Ärger beim Ex-Teamtorhüter. "Die Verteidigung ist einfach stehen geblieben, da schaust du als Tormann ganz, ganz schlecht aus. Das einzige Positive war, dass ich wieder gespielt habe."









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