Eishockey-Liga

Spitzentrio glänzt, Linz kassiert 5:8-Heimklatsche

Sport
11.02.2011 22:25
Das Spitzentrio der Eishockey-Liga hat sich am Freitagabend in der 48. Runde keine Blöße gegeben. Spitzenreiter KAC blieb mit einem 4:3-Erfolg in Jesenice acht Punkte vor Meister Salzburg, der einen 2:0-Heimsieg über Zagreb feierte. Nur zwei Zähler hinter dem Titelverteidiger folgen sechs Runden vor Ende des Grunddurchgangs die Vienna Capitals, die ihre Negativserie nach zuletzt vier Niederlagen mit einem 4:2-Erfolg in Szekesfehervar beendeten.

Ohne mehrere Stammspieler (Siklenka, Kalt, Hager, Ratz, Spurgeon) geriet Rekord-Champion KAC durch Treffer von Sabolic (Powerplay) und Jeglic (Penalty) nach zehn Minuten in Rückstand. Paul Schellander und Stefan Geier glichen im Mittelabschnitt aus und auch auf die neuerliche Führung durch Bayrack hatten die Gäste eine Antwort. Kirk Furey (49.) gelang das 3:3, ehe Schellander mit seinem zweiter Tor den Sieg fixierte. Jesenice nahm eine Minute vor Schluss bei Überzahlspiel auch noch Keeper Fikrt vom Eis, schaffte aber den Ausgleich nicht mehr.

Salzburg - Zagreb 2:0
Eishockey-Meister Red Bull Salzburg feierte einen 2:0-(0:0, 1:0, 1:0)-Heimsieg über Angstgegner Zagreb. Andre Lakos erzielte in der 28. Minute im Powerplay das 1:0 und legte den zweiten Treffer von Ramzi Abid (54.) im Schlussdrittel auf. Die Kroaten, die zuletzt zweimal gegen die Salzburger gewonnen hatten, blieben damit erstmals seit dem 0:5 am 12. September ohne Punkt gegen die "Bullen", die weiter acht Punkte hinter Rekordchampion KAC Tabellenzweiter sind.

Fehervar - Capitals 2:4
Die Vienna Capitals siegten mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) bei Fehervar. Damit beendeten die Wiener ihre Negativserie, hatten sie doch zuletzt vier Niederlagen en suite hinnehmen müssen. Zudem setzten die "Caps" dem Erfolgslauf der Ungarn, die zuletzt vier Spiele hintereinander gewonnen hatten, ein Ende. In der Tabelle blieben die Wiener zwei Punkte hinter Meister Salzburg Tabellendritter, auf Spitzenreiter KAC fehlen weiterhin zehn Zähler.

Martin Oraze brachte die Gäste bereits in der vierten Minute in Führung, doch Eric Johansson (16.) glückte noch im Startdrittel der Ausgleich. Im Mittelabschnitt scorte lediglich Francois Bouchard im Powerplay (27.), kurz nach Beginn des Schlussdrittels erhöhte Liga-Topscorer Francois Fortier mit seinem bereits 43. Saisontreffer auf 3:1 für die Wiener (41.).

Nach dem Anschluss durch Krisztian Palkovics (48.) schöpfte Fehervar wieder Hoffnung, der Ausgleich wollte aber nicht glücken. In der Schlussminute wich deshalb Keeper Bence Balizs einem sechsten Feldspieler. Dieses Risiko wurde nur 17 Sekunden später bestraft, als Bouchard mit seinem zweiten Treffer des Abends ins leere Tor den Endstand fixierte.

VSV - Graz 99ers 1:3
Die Graz 99ers konnten im sechsten Saison-Duell endlich den ersten Erfolg über den VSV bejubeln. Die Steirer gewannen in Villach mit 3:1 (0:0, 2:0, 1:1). Die Gastgeber scheiterten einmal mehr an ihrer Abschlussschwäche. Sie erzeugten viel Druck, die Tore schossen aber die Schützlinge von Bill Gilligan. Kurz nach der ersten Pause fixierte Warren Norris im ersten Powerplay das 1:0, Matthias Iberer ließ nur 23 Sekunden später das 2:0 folgen. Roland Kaspitz gelang in Überzahl der Anschlusstreffer (47.), doch trotz eines Sturmlaufs blieb der Ausgleich versagt.

Die Gäste machten es besser, Jean-Philippe Pare gelang im Powerplay das 3:1. Damit stellten die Steirer auch ihre Auswärtsstärke unter Beweis. Mit 13 Siegen aus 24 Spielen auf fremdem Eis sind sie die Nummer zwei der Liga.

Black Wings - Ljubljana 5:8
Nach sechs Heimsiegen in Folge wurden die Black Wings Linz am Freitagabend in der 48. Runde der Erste Bank Eishockey Liga vorläufig auf eigenem Eis "entmachtet": Die Linzer mussten sich Olimpija Laibach mit 5:8 (0:1, 4:5, 1:2) geschlagen geben. Damit blieben die Oberösterreicher in der Tabelle einen Punkt hinter dem VSV Fünfter.

Hauptverantwortlich für die Niederlage waren 261 katastrophale Sekunden im Mittelabschnitt. Als Ward in der 24. Minute einen 0:2-Rückstand mit seinem zweiten Treffer für die Hausherren egalisiert hatte, hätte es eigentlich aufwärts gehen müssen für die Oberösterreicher. Doch zwei Doppelschläge der Gäste innerhalb der nächsten knapp viereinhalb Minuten besiegelten die Heim-Niederlage: Golicic und Henry (beide in der 26. Minute) und Pance und Mustonen (innerhalb von 26 Sekunden, 29./30.) stellten in Windeseile eine 6:2-Führung her.

Zwar gelang Leahy und Oberkofler noch das 4:6, doch letztlich siegten die Slowenen hochverdient mit 8:5.

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(Bild: KMM)



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