Masseverwalter Gerhard Brandl staunte über das große Interesse: "Bereits in den frühen Morgenstunden sind die ersten Interessenten vor dem Tor gestanden. Wenn der Ansturm weiter so anhält, sind wir sicher früher fertig als geplant." Eigentlich sollte der Flohmarkt bis einschließlich 16. Februar geöffnet sein, doch bereits am Donnerstag stürzten sich die Massen auf Lampen, Betten und Krimskrams in der Auer-Welsbach Villa.
Original Auer-Welsbach-Mistkübel erstanden
Vom Küchenblock über Garderobenständer bis hin zum Feuerlöscher wurde alles zu Geld gemacht. Büroeinrichtungen, Computer, Fernsehapparate, Messingstangen samt Vorhängen und Lampen fanden ebenso neue Besitzer wie Betten, Kästen, und Sessel. Auch vor Kleinigkeiten wurde nicht haltgemacht, sogar eine Auer-Welsbachsche Kabeltrommel ging "über den Ladentisch". Selbst für einen Mistkübel und einen Benzinkanister fanden sich Abnehmer.
Käufer mussten jede Menge Bares mitbringen
Zum Verkauf standen rund 450 Objekte. Gezahlt werden konnte nur in bar, Kredit-oder Bankomatkarten wurden nicht akzeptiert. Um AvW-Artikel zu erstehen, mussten die Kunden schon eine Menge an Bargeld eingesteckt haben. So war zum Beispiel eine Schneefräse für 1.950 Euro zu haben, eine Infrarotkabine um 1.450 Euro.
Die Abwicklung des Abverkaufs wurde einem Verwertungsunternehmen übergeben. Der Erlös - Brandl rechnete mit rund 40.000 Euro - kommt in die Konkursmasse und wird den Gläubigern zugeführt.









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