Aus für den 37A?

Polit-Hickhack um neues Bus-Konzept für Döbling

Wien
09.02.2011 17:30
Ein Politstreit über Busrouten brodelt in Döbling. Das neue Konzept des Bezirkschefs Adolf Tiller (VP) sieht das Aus für den 37A, kürzere Intervalle für den 40A und eine geänderte Führung des 35A vor. Laut Tiller bringt das vielen Bewohnern eine schnellere Verbindung in die Innenstadt und spare Kosten.

Konkret soll der 35A stadteinwärts von der Billrothstraße über die Gymnasiumstraße und Sternwartestraße zum Gürtel fahren. In der Sternwartestraße könnten die Fahrgäste den 40A nehmen, um von dort in Richtung Schottentor zu gelangen.

SP-Bezirksvize: "Unausgereiftes Vorhaben"
Bezirksvize Anton Mandl (SP) lehnt das ab. Er spricht von einem "unausgereiften Vorhaben" mit längeren Fahr- und Wartezeiten. "Das würde das Krottenbachtal nicht entlasten, sondern nur längere Wegzeiten zu den Stationen der U4 und U6 bedeuten."

Den 37A will Tiller auflassen. Sein Argument: Dieser deckt beinahe die gleiche Strecke wie der 40A ab und sei kaum ausgelastet. "Die Einstellung spart Geld." Das stimmt aber nur eingeschränkt. Während der 37A etwa die großen Studentenheime in Brigittenau ansteuert, deckt der 40A weite Bereiche des Alsergrunds ab.

Rund eine Million Fahrgäste im Jahr steigen laut Wiener Linien in den 37A ein – keine Spitzenauslastung, doch immerhin. Für eine Umsetzung des Konzepts müssten sich erstmals die Döblinger Mandatare einigen und auch die Nachbarbezirke davon überzeugen.

von Alex Schönherr, Kronen Zeitung

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele