30.06.2021 22:32 |

Eindrucksvolle Bilder

Blitze über Wien, Schneegestöber auf der Zugspitze

Der Mittwoch hat wie angekündigt die Abkühlung nach der großen Hitze gebracht. Statt bis zu 37 zeigte das Thermometer im größten Teil des Landes nur noch um die 20 Grad, der starke Wind vor allem im Wiener Becken sorgte zusätzlich für ein Frösteln zum Juni-Abschluss. Die Wetterlage war durchaus abwechslungsreich: Während in Wien am Abend Blitze über den Himmel zuckten und im Südburgenland ein sogenannter Stormsplit passierte, war die Zugspitze Schauplatz eines Schneegestöbers.

Wie die Unwetterzentrale am Abend berichtete, sei ein Stormsplit bei Superzellen öfters der Fall. In diesem zog der rechte Teil nach Ungarn weiter, der linke Richtung Oberwart. Zuvor hatte die Zelle über dem steirischen Thermenland für ein schweres Hagelunwetter gesorgt.

Blitzshow über der Bundeshauptstadt
Auch Wien war nicht verschont geblieben - wenn auch ein laut Unwetterzentrale nur „schwaches Gewitter“ mit kurzem Starkregen, aber einer wahren Blitzshow über die Bundeshauptstadt zog. Vorerst kein Ende in Sicht ist bei den kräftigen Windböen, die seit dem vergangenen Abend Wien und das Umland schlottern lassen.

Nachdem am Dienstag vor allem der Norden und Osten Österreichs von Unwettern betroffen waren, zog eine Gewitterlinie am Mittwoch von Südtirol kommend über Osttirol. Richtige Abkühlung gab es allerdings auf der Tiroler Zugspitze: Am frühen Nachmittag konnte man über die Webcam ein Schneegestöber beobachten: Temperatur: minus 2 Grad.

Am wärmsten war es am Mittwoch in den Kärntner Orten Feistritz ob Bleiburg, St. Andrä im Lavanttal und Villach mit zwischen 30,9 Grad und 30,6 Grad. In Klagenfurt, Völkermarkt und St. Veit an der Glan wurden sogar gegen 20 Uhr am Abend noch mehr als 25 Grad gemessen. Doch auch hier stieg die Unwettergefahr im Laufe des Tages drastisch an (siehe Link unten). 

Österreich
Wetterdaten:

Wochenende wird vor allem im Osten sonnig
Am Donnerstag bleibt es am ehesten im Osten des Landes trocken - von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich steigen die Temperaturen kaum über die 20-Grad-Marke. Auch am Freitag bleibt es wechselhaft und deutlich kühler. Am Wochenende wird es dann wieder wärmer, die meisten Regionen bleiben trocken, doch schon zu Wochenbeginn - dem Ferienbeginn in Ostösterreich - stellen sich voraussichtlich die nächsten Unwetter ein.

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