05.02.2011 09:35 |

Israel prüft Vorfall

Anschlag auf eine Gaspipeline in Ägypten

In Ägypten ist nach Behördenangaben ein Anschlag auf eine Pipeline, die Jordanien und Israel mit Gas versorgt, verübt worden. Die Situation sei sehr gefährlich, zitierte das Staatsfernsehen am Samstag einen Behördensprecher. Die ägyptischen Behörden machten "ausländische Elemente" für den Anschlag verantwortlich.

Die Explosionen im Nord-Sinai hätten noch nicht gestoppt werden können, hieß es weiter. Bewohner berichteten von einer starken Detonation, in dem Gebiet des Nord-Sinai seien Flammen (Bild) zu sehen.

Israel prüft den Vorfall
Die ägyptische Armee schaltete Sicherheitskreisen zufolge die Hauptleitung ab. Zudem versuche das Militär, die Brände unter Kontrolle zu bringen. Israels Verkehrsministerium erklärte, es prüfe den Vorfall. Laut der US-Gruppe Site, die Al-Kaida und islamistische Internetseiten beobachtet, haben einige Gruppen Aufständische dazu aufgerufen, die Pipeline nach Israel anzugreifen. Ägypten hat mit Israel ein Friedensabkommen.

Weiter Proteste in Ägypten
In Ägypten sind am Samstag die Proteste gegen Präsident Hosni Mubarak den zwölften Tag in Folge fortgesetzt worden (Bericht in der Infobox).

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