"Mit dem Bundesglücksspielgesetz wurden zwar einheitliche Mindestregelungen geschaffen, das erscheint mir aber viel zu wenig", sagte Landesrätin Michaela Resetar. Bisher war das kleine Glücksspiel im Burgenland verboten, jetzt soll es auf legale Beine gestellt werden. SP und VP erhoffen sich dadurch mehr Transparenz.
Denn schon jetzt stehen in vielen Lokalen Automaten, an denen auch viele Jugendliche ihr Geld verzocken. "Mit ganz strengen Regeln soll auch das Spielsuchtpotential so gering wie möglich gehalten werden", hofft Resetar. Erreichen will sie das durch Beschränkung der Spieldauer und durch verschärfte Personen- und Zugangskontrollen. Außerdem sollen die Betriebe mit Glücksspielautomaten durch die "SOKO Glücksspiel" rigoros kontrolliert werden.
Gegen die Legalisierung des kleinen Glücksspiels sind die Grünen: "Das ist der falsche Schritt. Der Automat im Gasthaus ist der erste Schritt in Richtung Spielsucht", heißt es.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung









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