Tabuwort „Halle“

Ideensuche verlängert: Nachspielzeit am Naschmarkt

Wien
18.06.2021 18:00
Porträt von Maida Dedagic
Von Maida Dedagic

Die Stimmung um den Naschmarkt ist mittlerweile so aufgeheizt wie der graue Parkplatz selbst. Das Wort „Markthalle“ will bei der SPÖ niemand mehr in den Mund nehmen. Um die erhitzten Gemüter zu beruhigen, wird nun die Bürgerbeteiligung bis Herbst verlängert.

„Aufgrund der Debatten verlängern wir die Ideensuche“, heißt es aus dem Büro von SPÖ-Stadträtin Ulli Sima. Der große Gegenwind dürfte ein Rückschlag gewesen sein. Im roten Rathaus heißt es plötzlich nur mehr „Grätzelzentrum“ statt „Markthalle“.

„Das Hauptziel ist die Entsiegelung der Hitzeinsel“, verlautet das Büro Simas. Freilich sollen aber nach wie vor Plätze für Bauernmarktstandler unter der Woche und eine Überdachung geschaffen werden. An den Zielen hat sich also nichts geändert, auch wenn das Wort Halle nicht mehr fällt. Die Bürgerinitiative „Freiraum Naschmarkt“ wittert da ein „trojanisches Pferd“.

Verzögerungen sind durch die verlängerte Ideensuche jedenfalls nicht zu befürchten. Für das Projekt gab es nie einen Zeitplan. Wann auf dem Parkplatz wohl Gras drüberwachsen wird?

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