09.06.2021 14:01 |

Körpernahe Berufe

Schwangere werden nur noch ungeimpft freigestellt

Die Freistellung Schwangerer in körpernahen Berufen wird an sich bis Ende September verlängert. Allerdings gilt diese nur für Personen, die nicht voll-immunisiert sind. Begründet wird dies damit, dass die Schutzimpfung für diese Gruppe erst relativ kurz, konkret seit Mai, empfohlen wird.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Einen entsprechenden Beschluss trifft heute der Sozialausschuss, teilte die Regierung in einer Aussendung mit. Während die Dienstfreistellung von Risikogruppen bereits mit Ende Juni ausläuft, wird bei Schwangeren noch einmal um drei Monate verlängert.

Der Schutz von werdenden Müttern habe oberste Priorität, betonte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP). Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) ergänzte, nutzen könnten die Regelung jene schwangeren Arbeitnehmerinnen, die in Berufen tätig sind, wo physischer Körperkontakt mit anderen Personen nicht vermeidbar ist, etwa Frisörinnen, Masseurinnen, Kindergartenpädagoginnen und Lehrerinnen.

Freistellungsanspruch endet mit zweiter Impfung
Der Freistellungsanspruch endet mit der zweiten Impfung. Die Kosten werden den Betrieben unverändert vom Bund komplett abgegolten. Bisher wurden fast drei Millionen Euro ausbezahlt. 31.000 Freistellungstage wurden beantragt.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Donnerstag, 30. Juni 2022
Wetter Symbol
(Bild: stock.adobe, Krone KREATIV)