"Ich war mit einer Freundin auf einer Nilkreuzfahrt. Als wir vor der Heimfahrt ins ägyptische Museum gehen wollten, waren die Straßen blockiert", so die Heimkehrerinnen Helga G. und Maria B. Angst bekamen die Wienerinnen, als sie Samstag auf dem Weg zum Flughafen am immer noch brennenden Parteigebäude und an Panzern vorbeimussten.
Glücklich, wieder daheim zu sein, ist auch die 34-jährige Martina H. aus Donaustadt, die mit ihrer Freundin (25) und deren erst 10 Monate altem Sohn in Sharm el Sheikh Badeferien machte. Die Frauen haben in ihrem Ferienhotel das herrliche Wetter genossen und "nicht viel von den Demos mitbekommen".
Auch Edlseer-Fans traten die Heimreise an
Von den mehr als 400 Edlseer-Fans, die ebenfalls in Sharm el Sheikh waren, haben die ersten 100 die Heimreise in Richtung Wien angetreten. Weitere 300 Urlauber sollen am Sonntag nach Graz und Salzburg aus dem Krisengebiet ausgeflogen werden. "Ihr könnt froh sein, wenn ihr noch rechtzeitig rauskommt", sagte ein Hotelangestellter zu den Österreichern, als sie sich von ihm verabschiedeten.
"Vor unserem Abflug haben wir noch gescherzt, dass wir zum Glück nicht nach Tunesien fliegen, sondern ins ruhige Ägypten. Jetzt haben uns die Ereignisse überrannt", erinnert sich ein Edlseer-Fan bei der Ankunft. Bei den in Ägypten auf ihren Heimflug wartenden Österreichern wird indes die Stimmung immer bedrückter. Sowohl AUA als auch Fly Niki sind "rund um die Uhr bemüht, alle unsere Gäste gut und rasch nach Hause zu bringen".
Kairo als Zwischenstopp weiterhin begehrt
Es gab aber auch Urlauber, die noch am Samstag von Wien Richtung Kairo flogen, wie Lisa C. (22) aus Kärnten. Sie will nach einem Zwischenstopp nach Thailand. Ebenfalls nach Ägypten flogen zwei Wienerinnen, die von dort ihre Reise nach Tansania fortsetzen.
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