10.05.2021 07:55 |

Triathlon

Ironman Hammerle entgeht Katastrophe nur hauchdünn

Riesenglück für den Vorarlberger Langstrecken-Triathleten Max Hammerle! Bei der Halbdistanz-Challenge im italienischen Riccione entgeht der 27-jährige Wolfurter auf der Radstrecke nur um Haaresbreite einer Katastrophe.

Was war bei der Challenge über die Halbdistanz im italienischen Riccione passiert? „Mit meiner Schwimmleistung war ich nicht wirklich happy“, erzählt der Wolfurter Triathlet Max Hammerle. „Auf dem Rad habe ich dann jedoch rasch gemerkt, dass ich gute Beine habe und war deshalb wieder deutlich optimistischer.“ Aber nicht lange. „Nach etwa zehn Kilometer bemerkte ich, dass irgendetwas mit meiner Sitzposition auf dem Zeitfahrrad nicht ganz stimmt“, so Hammerle weiter.

Der Grund: Sein „Auflieger“ - jener Teil, auf dem die Triathleten die Unterarme auf dem Lenker platzieren, um eine möglichst aerodynamische Position zu haben - war nach vorne gerutscht. „Der Auflieger hatte sich um drei, vier Zentimeter nach vorne geschoben“, schildert der 27-Jährige vom Omni Biotic-Powerteam der „Krone“. „So konnte ich nicht weiterfahren. Als ich stehenblieb, stellte ich fest, dass nur mehr zwei Millimeter gefehlt hätten, bis das Teil herausgefallen wäre.“

Ein Szenario, das sich Hammerle gar nicht ausmalen will. „Wenn das mit 70 km/h passiert, bin ich halb tot“, erklärt der Profi-Triathlet. „Da fliege ich zuerst mit dem Gesicht aufs Vorderrad und dann auf die Straße. Zum Glück habe ich das noch rechtzeitig bemerkt.“ Was der Grund für das Malheur war, weiß er nicht - allerdings hegt er einen Verdacht: „Es ist gut möglich, dass ich ein, zwei Schlaglöcher erwischt habe und sich der Auflieger dabei gelockert hat.“

Egal - am Ende zählte, dass der Vorarlberger unversehrt die Heimreise aus Italien antreten konnte. „Mit etwas Abstand ärgert es mich, dass ich aussteigen musste, da ich wirklich gute Füße hatte“, resümiert Max. „Allerdings muss ich dankbar sein, dass bei dem Zwischenfall nichts Schlimmeres passiert ist.“ Nun heißt es das technische Problem in den Griff zu bekommen und bis zu seinem Start am 30. Mai bei der Challenge St. Pölten weiter an der Form zu arbeiten. 

Peter Weihs
Peter Weihs
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