28.04.2021 16:57 |

„Gefahr für Schüler“

US-Privatschule stellt keine Geimpften an

Während weltweit Experten die Corona-Impfstoffe als die einzige wirklich wirksame Waffe gegen die Pandemie sehen und viele Regierungen derzeit daran arbeiten, geimpften Menschen ihre Freiheiten wieder zurückzugeben, schwimmt eine Privatschule im US-Staat Florida vollkommen gegen den Strom. Die Schulleitung stellt nämlich keine Lehrer an, die bereits gegen das Coronavirus geimpft sind. 

Die Centner Academy in Miami hat vor Kurzem das Personal in einem wirren Schreiben gebeten, nicht „an dem Experiment“ teilzunehmen. Es gebe noch nicht genügend Informationen über die Gefahren der neuen Impfstoffe. So gebe es zahlreiche Berichte über „negative Auswirkungen“ auf Nicht-Geimpfte, wenn sie Kontakt zu Immunisierten haben. „Zahlreiche Frauen berichten über unregelmäßigere Perioden, starke Blutungen und sogar Fehlgeburten“, zitierten US-Medien aus dem Brief.

„Sicherheit der Schüler oberste Priorität“
Da die Sicherheit der Schüler oberste Priorität habe, dürften geimpfte Lehrer vorübergehend nicht mit den Kindern in Kontakt treten, schreibt Leila Centner, Mitgründerin der Bildungsanstalt, weiter. Das Personal habe ein Formular ausfüllen müssen, wo sie gefragt worden seien, ob sie geimpft seien und ob sie vorhätten, sich impfen zu lassen.

Sollten sich Lehrer in den Sommerferien impfen lassen, könnten sie nicht mehr zurückkehren, habe Centner weiter ausgeführt, schreibt die „New York Times“. Als Warnung will die Schulleitung das aber nicht gemeint haben, auch wenn es mehrere Pädagogen offenbar so empfunden haben.

Schulgründer sind Trump-Unterstützer
Leila Centner und ihr Ehemann David gehörten zu kräftigen Unterstützern der Republikaner und des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Leila Centner ist übrigens in der Vergangenheit immer wieder mit kritischen Kommentaren zu den Impfungen gegen das Coronavirus in sozialen Medien aufgefallen. 

Gabor Agardi
Gabor Agardi
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