26.04.2021 06:00 |

Polizei kontrolliert

Partyszene erwacht: Aktion scharf gegen Feierwut

Mit jedem schönen Tag wird die Sehnsucht nach mehr Freiheit größer. Die Polizei kontert mit einer Aktion scharf gegen Feierwut.

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Wenn die Tage länger und die Abende lauer werden, wächst die Sehnsucht nach mehr Freiheit. Mit dem Frühjahr erwacht auch die Partyszene landauf und landab zu neuem Leben. Auf die von der Regierung versprochene Öffnung am 19. Mai wollen viele nicht mehr warten.

Polizeieinsätze in Linz und Innsbruck
Am Wochenende rückten die Sicherheitsbehörden deshalb gleich zu mehreren spektakulären Einsätzen aus. So musste in Linz der Donaustrand bis zum Jahrmarktgelände von zehn Funkwagen wegen Menschenmassen geräumt werden. Ebenso in Innsbruck die Innpromenade beim Sonnendeck. Zudem hagelte es ebenfalls in Tirol nahe Hall Anzeigen bei einem weiteren illegalen Treffen nahe einem Baggersee mit bis zu 200 Gästen samt Bar und einer eigenen an einem Notstromaggregat hängenden Musikanlage.

Neues Phänomen: Kofferraum-Partys
Die heimische Polizei beobachtet derzeit auch ein neues Phänomen in den Städten: Kofferraum-Partys. Feierwütige treffen sich mit ihren Autos auf größeren Parkplätzen und lassen es ordentlich krachen.

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Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind notwendig, um die Zahl der Neuinfektionen bis zum Beginn der Lockerungsschritte gering zu halten.

Innenminister Karl Nehammer

Ab sofort startet die Exekutive deshalb eine Aktion scharf. „Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind notwendig, um die Zahl der Neuinfektionen bis zum Beginn der Lockerungsschritte gering zu halten. Die Polizistinnen und Polizisten werden in den nächsten Wochen einen Schwerpunkt zur Verhinderung von illegalen Partys setzen“, kündigt Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an.

Insgesamt wurden übrigens in den knapp sechs Monaten seit dem Lockdown für Gastronomie, Tourismus und Kultur am 3. November bis jetzt 88.000 Anzeigen bzw. Organmandate nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz verhängt.

Christoph Budin
Christoph Budin
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