Stöger soll folgen

Austria-Vorstand Kraetschmer: „Ich bleibe an Bord“

Fußball National
08.04.2021 06:14

Markus Kraetschmer macht nach einem Gespräch mit Präsident Frank Hensel bei der Austria als Vorstand weiter! Am Freitag soll geklärt werden, ob auch Trainer Peter Stöger in der nächsten Saison noch dabei ist.

Seit 1. November 1997 ist Markus Kraetschmer bei der Austria, zuerst als Manager, zuletzt als Vorstand der Austria-AG. Nach der vermehrten Kritik an seiner Person hatten einige mit einem Ende seiner Ära in Wien-Favoriten gerechnet, nach einem Gespräch mit Präsident Frank Hensel steht aber seit gestern fest, dass Kraetschmer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, weitermacht.

Frank Hensel (Bild: APA/HANS PUNZ)
Frank Hensel

Nicht mehr als alleiniger „Herrscher“, vor zwei Wochen wurde ja Gerhard Krisch zum zweiten Vorstand bestellt - was Kraetschmer nicht stört: „Das Aufgabengebiet ist so groß und komplex, dass es einer alleine ohnehin nicht mehr schafft. Wie es nun im Detail aussieht, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen besprechen, auch die formalen Dinge meines Vertrages sind noch zu lösen. Aber das ist zweitrangig, wichtig ist, dass ich an Bord bleibe, bei diesem extrem spannenden Projekt weiter dabei bin.“

Markus Kraetschmer und Peter Stöger - beide warten, was der Verein in Zukunft so plant. (Bild: GEPA)
Markus Kraetschmer und Peter Stöger - beide warten, was der Verein in Zukunft so plant.

Das Wunschmodell
Ein Projekt, bei dem - so hoffen alle - Peter Stöger eine entscheidende Rolle einnimmt. Kraetschmer: „Wir wünschen uns natürlich, dass wir den Peter zum Weitermachen überreden können, er ist in unserem Wunschmodell, wie die Aufgabenverteilung in Zukunft aussehen soll, eine zentrale Figur. Aber wir wissen auch alle, dass wir dem Peter Perspektiven bieten müssen, damit er Ja sagt. Daran arbeiten wir mit Hochdruck, gemeinsam mit der Insignia-Gruppe. Wenn dann diese Personalie hoffentlich pro Austria geklärt ist, leiten wir die weiteren Schritte ein.“

Am Freitag will Hensel mit Stöger dieses lang erwartete, lang ersehnte, längst fällige Gespräch führen - dann wird man wissen, wer aller an Bord sein wird.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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