07.04.2021 11:11 |

Ruf nach Öffnung

Rom: Krawalle und Festnahmen bei Corona-Protesten

In Italien sind am Dienstag einmal mehr die Geschäfts- und Lokalinhaber auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Restriktionen zu demonstrieren. In Rom schlugen die Proteste in Krawalle um, die zu sieben Festnahmen führten.

„Io apro“ (Ich öffne) lautete der Slogan des Protests.„Wir fordern keine Unterstützungsmaßnahmen. Wir verlangten die Abschaffung der Restriktionen, damit wir wieder arbeiten können“, betonten die Demonstranten, die aus verschiedenen italienischen Städten in Rom eingetroffen waren. Ähnliche Protestaktionen fanden auch in anderen Metropolen wie Mailand, Turin, Florenz und Neapel statt.

Protest gipfelte in Tumult
Vor dem Parlament in Rom versammelte sich eine Menschenmenge, die versuchte, den abgeriegelten Platz vor der Abgeordnetenkammer zu erreichen. Die Polizei hinderte die Demonstranten daran. Dabei kam es zu Tumulten, bei denen zwei Ordnungshüter verletzt wurden. Unterstützt wurde der Protest vom Parlamentarier und bekannten Kunstkritiker Vittorio Sgarbi, der seit Monaten im Parlament eine Kampagne gegen die Anti-Covid-Restriktionen der Regierung führt.

Innenministerin Luciana Lamorgese verurteilte die Krawalle. „Jegliche Form von Gewalt gegen Polizisten, die sich für die Sicherheit der Bevölkerung engagieren, ist unangebracht“, so die Innenministerin.

Lokale und Geschäfte noch länger geschlossen
Italien hat die Corona-Restriktionen bis zum 30. April verlängert. Bis dahin sind Geschäfte und Lokale geschlossen. Mit einer Lockerung wird ab Mai gerechnet.

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