Prozess in Vöcklabruck

Stewardess (57) klagt nach Partner-Flop Agentur

Sie suchte nach der großen Liebe, fand aber nur Ärger! Eine Stewardess (57) aus Mondsee (Oberösterreich) kämpft vor Gericht gegen eine Partnervermittlung, die ihr für 8000 Euro zehn Männer vorgeschlagen hatte, die perfekt zu ihr passen würden. Doch die Männer gefielen ihr nicht und einer Freundin wurden die gleichen potenziellen Partner angeboten.

Ganze 8000 Euro investierte die Flugbegleiterin, um endlich auf Wolke 7 schweben zu können. Doch die Partneragentur, die seriöse und hochwertige Arbeit versicherte, bot der 57-Jährigen ganz und gar nicht das, was sie sich erhofft hatte. Zehn Männer wurden vorgeschlagen, doch keiner traf den Geschmack der Mondseerin. Die Männer seien deutlich älter und mit starker Betonung auf ihr Vermögen- statt passender Interessen gewesen, sagte sie gegenüber dem „ORF“. Die Agenturchefin sei sogar bei ihr daheim gewesen und habe beteuert, alle Suchenden persönlich zu betreuen.

„Falsche Versprechen“
Als sie einer Freundin aus Norddeutschland am Telefon von ihren enttäuschenden Erfahrungen mit der Partneragentur erzählte, waren die beiden erschrocken: Auch die Industrielle aus Schleswig-Holstein war bei der gleichen Agentur registriert und hatte die gleichen Männer wie die Mondseerin vorgestellt bekommen. Und das, obwohl die Anforderungen der beiden Damen völlig unterschiedlich waren - ein Fakt, der in den Freundinnen den Entschluss reifen ließ, sich gegen die „falschen Versprechen“ zu wehren.

Die dritte Verhandlung
Jetzt ist ein juristischer Streit zwischen der Mondseerin und der Agentur entbrannt. In den nächsten Wochen folgt bereits die dritte Verhandlung vor dem Bezirksgericht Vöcklabruck. Die Stewardess will ihre 8000 Euro zurückhaben. Auch ihre Freundin aus Deutschland kämpft vor Gericht für ihr Geld.

 OÖ-Krone
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Sonntag, 20. Juni 2021
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