10.03.2021 11:39 |

Platz für 21 Patienten

Italiens Staatsbahnen setzen „Covid-Zug“ ein

Die italienischen Staatsbahnen rüsten einen Sonderzug mit medizinischer Einrichtung um. Bei Notstandssituationen im In- und Ausland können so Coronavirus-Patienten während des Transports behandelt werden. Durch den „Covid-Zug“ hofft man, die Spitäler entlasten zu können.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Zivilschutz, der lombardischen Behörde für Notsituationen (AREU) sowie dem Roten Kreuz umgesetzt, berichtete euronews.com. „Es können bis zu 21 Patienten befördert werden, die nicht unbedingt mit dem Coronavirus in Verbindung stehen müssen“, erklärte Bahnchef Gianfranco Battisti.

Der Zivilschutz und das Rote Kreuz sollen mit in der Lage sein, den medizinischen Zug je nach ihren Bedürfnissen zu nutzen. „Er wird in ganz Europa im Einsatz sein können - derzeit gibt es in keinem anderen Land ein anderes Fahrzeug dieser Art“, so Battisti stolz.

„Corona-freie Züge“ in Italien im Sommer
Die italienische Bahn zeigt sich in der Corona-Krise äußerst einfallsreich. Bis zum Sommer wurden „Corona-freie Züge“ angekündigt, in die man nur nach einem Pflichttest, der kurz vor der Abfahrt durchgeführt wird, einsteigen kann. So sollen Reisen in touristische Destinationen möglich und sicher sein. Unter anderem sind Ziele wie Venedig, Florenz und Neapel geplant. 

Zudem wurde in der Nähe des römischen Hauptbahnhofs Termini ein Impfzentrum eingerichtet. „Euronews“ berichtete, dass dort bis zu 2000 Menschen täglich geimpft werden können. Das Rote Kreuz hält solche Zentren in zentraler Lage für wichtig im Kampf gegen die Pandemie. Die Einrichtung in Rom sie „für alle leicht zu erreichen“, erklärte ein Notfallmanager der Organisation.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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