05.03.2021 05:50 |

Körperlich am Ende

„Topmodel“ Kim Hnizdo: „Nur noch Klappergestell“

2016 hat Kim Hnizdo die elfte Staffel von Heidi Klums Model-Castingshow „Germany‘s Next Topmodel“ gewonnen. Danach fiel die 25-Jährige trotz des Erfolgs in ein tiefes Loch. Wie schlecht es ihr erging und wie sie aus dieser schweren Phase wieder herausgekommen ist, das verriet die hübsche Deutsche jetzt in einem Interview.

Der Sieg in Heidi Klums Show ist meistens ein guter Karrierestart. So war das auch bei Kim Hnizdo, wie diese gerade im Gespräch mit RTL erklärte. Doch nach unzähligen Fotoshootings und Auftritten am Catwalk spielte plötzlich der Körper der 25-Jährigen nicht mehr mit. Vor allem das letzte Jahr sei schlimm gewesen, erklärte Hnizdo nun ganz offen.

Karriere nach „GNTM“-Sieg im Vordergrund
„In den letzten fünf Jahren hat sich jeder Tag um meine Karriere gedreht, weil ich ja quasi meine Karriere bin. Wenn ich einen Tag eine Pause mache, macht meine Karriere einen Tag Pause. Es ist ja auch völlig okay, einen Tag Pause zu machen - aber das hat mir irgendwie nie jemand gesagt“, schilderte die „GNTM“-Schönheit.

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Irgendwann bin ich morgens aufgewacht und mein ganzer Körper war rot. Ich war nur noch ein Klappergestell. Ich habe keine Luft mehr bekommen und bin dann in ärztliche Behandlung gegangen.

Kim Hnizdo

Der dauernde Stress habe an ihrem Körper schließlich Spuren hinterlassen. „Irgendwann bin ich morgens aufgewacht und mein ganzer Körper war rot. Ich war nur noch ein Klappergestell. Ich habe keine Luft mehr bekommen und bin dann in ärztliche Behandlung gegangen.“

Mit Therapie aus Lebenskrise
Rund 10 Kilo habe das ohnehin schon schlanke Model in dieser Zeit zusätzlich abgenommen. Nach dem Zusammenbruch sei sie zuerst in Spital, danach in die Therapie gekommen, gestand Hnizdo. „Wenn man das ,Coaching‘ nennen würde, würden alle applaudieren. Aber wenn ich das jetzt so sage, denken alle, ich hätte einen Knall. Aber ich habe mir einfach professionelle Hilfe geholt.“

Mittlerweile gehe es ihr wieder besser, gab Kim Hnizdo nun Entwarnung. Die Corona-Pandemie habe ihr zudem geholfen, ihr Leben zu entschleunigen und sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren. „Noch bevor der Lockdown startete, hatte ich jedes Mal Panikattacken, wenn ich in ein Flugzeug gestiegen bin. Dann kam Corona und auf einmal wurde mein Leben auf Pause gedrückt. Dann habe ich angefangen, ganz viele Dinge zu realisieren, die ich einfach immer irgendwie weggeschoben habe.“

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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