28.02.2021 06:00 |

Scheiden tut weh

Kardashian und West: Abgerechnet wird zum Schluss

Aus und vorbei. Nach sieben turbulenten Jahren ist die Ehe von Kim Kardashian und Kanye West Geschichte. Nun sind die Anwälte am Zug. Doch so teuer wie bei manch anderer Promi-Scheidung wird es wohl nicht werden.

Scheiden tut bekanntlich weh. Das gilt auch für Promi-Scheidungen - geht es hierbei doch meistens neben dem Sorgerecht für die Kinder und etwaige Haustiere auch um jenes für Luxuskarossen, Privatjets, Strand- und Penthäuser im Wert von Millionen, wenn nicht gar Milliarden. Und wer verzichtet schon gerne freiwillig auf solche Annehmlichkeiten?

Scheidung zeichnete sich zuletzt ab
Nun, wirklich überraschend kam das Ehe-Aus des schillernden blitzlichtverwöhnten Paares nicht. Schon seit geraumer Zeit schienen sie getrennte Wege zu gehen. Auf dem Instagram-Account der 40-jährigen Kim suchte man gemeinsame Fotos mit Ehemann Kanye seit Monaten vergeblich.

Als Grund für immer wieder auftretende Probleme während ihrer Ehe nennt Selbstvermarktungskünstlerin Kim unter anderem die bipolaren Störungen, unter denen der Musiker leidet. Seine Unberechenbarkeiten, wie zum Beispiel sein spontaner Plan im letzten Jahr, als US-Präsident zu kandidieren, lasteten offenbar zu schwer auf der Beziehung. Gerüchte über diverse Affären schwirren allerdings ebenfalls im Raum.

Fakten

Kardashian-West-Vermögen wird aufgeteilt
Nach sieben Jahren Ehe und vier gemeinsamen Kindern muss nun das Vermögen aufgeteilt werden. Es existiert ein Ehevertrag, der alles regeln soll. Es geht dabei u. a. um Immobilien, wie das Anwesen in Los Angeles, eine Kunstsammlung im Wert von 5 Millionen, Schmuck für über 3 Millionen und einen Fuhrpark (4 Millionen).

Wenn man gewissen Quellen aus dem Umfeld Kardashian-West glauben schenken kann, soll es trotz allem zumindest keinen Streit geben, die Scheidung schnell und ohne öffentliche Schmutzwäschekampagne vonstatten gehen. Ein Ehevertrag regelt die Finanzen, das Sorgerecht für die vier Kinder - zwischen einem und sieben Jahren - soll geteilt werden.

Die teuersten Promi-Scheidungen aller Zeiten
Den Titel für die „teuerste Scheidung aller Zeiten“ wird das erfolgsverwöhnte baldige Ex-Paar aber bei einem geschätzten Gesamtvermögen von „nur“ etwa zwei Milliarden US-Dollar nicht einfahren können.

Der geht auch zwei Jahre nach der Trennung immer noch an Amazon-Gründer - und derzeit reichsten Mann der Welt - Jeff Bezos. Ehefrau MacKenzie erhielt nach der Scheidung ein Aktienpaket in der Höhe von rund 38 Milliarden US-Dollar. Absoluter Rekord auf dem aktuellen internationalen Scheidungsmarkt.

1,2 Milliarden Dollar reicher ging Anna Murdoch aus der Ehe mit Rupert Murdoch heraus. Die zweite Ehefrau des Medienmoguls willigte nach 32 Ehe-Jahren rasch in die Scheidung ein - Ehefrau Nr. 3 stand da bereits in den Startlöchern. Von der ist er auch schon wieder geschieden.

Ebenfalls 1,2 Milliarden Dollar gingen an Bernie Ecclestones Ex-Frau Slavica. „Mr. Formel 1“ und das ihn um einen Kopf überragende 28 Jahre jüngere Model waren 25 Jahre verheiratet und haben zwei Töchter: Tamara und Petra Ecclestone.

Das Gericht sprach Sue Ann Hamm, der Ex-Frau des US-Öl-Magnaten Harold Hamm, bei der Scheidung im Jahr 2014 fast eine Milliarde Dollar zu. Das war ihr zuerst nicht genug, sie akzeptierte den Scheck dann aber schlussendlich.

1982 erhielt Soraya, die Ex-Frau (und Mutter fünf seiner Kinder) des saudischen Geschäftsmanns und Waffenhändlers Adnan Khashoggi, der für seinen verschwenderischen Lebensstil bekannt war, 870 Millionen Dollar.

Sogar zweimal waren sie verheiratet. Aber erst bei der zweiten Scheidung erhielt Elaine Wynn die Mehrheitsanteile am gemeinsam aufgebauten Wynn Resort in Las Vegas. Auch die Kunstsammlung, bestehend aus Werken von Picasso, Manet, Van Gogh und Rembrandt, wurde aufgeteilt. Insgesamt war es ein Vermögen von 741 Millionen Dollar, das Steve Wynn seiner Ex überlassen musste.

Elisabeth Salvador, Kronen Zeitung

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