19.02.2021 12:58 |

15 Coups nachgewiesen

Einbrüche in Seniorenheimen: Bande gefasst

In nicht weniger als fünf Bundesländern ist eine Einbrecherbande in Pensionistenwohnheimen auf Beutezug gegangen. Nun gelang es der Wiener Polizei, den Tätern - sie stammen allesamt aus der Slowakei - das Handwerk zu legen. Auch Teile ihrer Beute konnten die Ermittler sicherstellen.

In Wien, dem Burgenland, der Steiermark, Kärnten und Tirol hatten die vier mutmaßlichen Täter - drei Männer und eine Frau - seit 2018 ihr Unwesen getrieben. Als Ziele fassten sie stets Wohnungen in Pensionistenwohnheimen ins Auge, um Wertgegenstände der Bewohner zu stehlen.

Ihr Modus Operandi war dabei stets derselbe: Jeweils zwei der Tatverdächtigen verschafften sich zur Mittagszeit oder am späten Nachmittag Zutritt zu den Heimen. Im Visier hatten sie in erster Linie Wohnungen in höheren Stockwerken, die nahe einem Aufzug oder einem Stiegenhaus lagen, berichtete Polizeisprecher Daniel Fürst am Freitag.

Mehrmals auf frischer Tat ertappt
Nachdem sie die Wohnungen aufgebrochen hatten, rafften die Verdächtigen gefundene Wertgegenstände, wie etwa Schmuck, Uhren, aber auch Fotoapparate und dergleichen, an sich und traten die Flucht an. Nicht nur einmal seien sie dabei von Mitarbeitern auf frischer Tat ertappt worden, so die Polizei weiter, doch stets sei es den Tätern gelungen zu flüchten.

15 Einbrüche nachgewiesen
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen kamen die Ermittler jedoch auf die Spur der vier mutmaßlichen Täter, es wurde ein europäischer Haftbefehl gegen das Quartett ausgestellt - schlussendlich mit Erfolg. Laut Fürst konnten die vier Tatverdächtigen in der Slowakei und in Tschechien festgenommen werden. Bislang konnten ihnen 15 Einbrüche mit einer Schadenssumme in der Höhe eines sechsstelligen Euro-Betrags nachgewiesen werden.

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