Umfrage zeigt:

Arbeit im Homeoffice soll als Mischform bleiben

Jogginghose statt Business-Outfit: Die Pandemie hat unsere Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner ließ erheben, wie es nach der Krise weitergehen könnte. Es zeichnet sich eine Mischform ab. Unternehmer können sich vorstellen, dass ein Drittel der Arbeitszeit daheim verbracht wird.

„Corona war ein Turbo für die Digitalisierung, so war in vielen Unternehmen eine Weiterarbeit nur noch im Homeoffice möglich. Das hat auch bisher festgefahrene Haltungen über den Nutzen von Homeoffice in Bewegung gebracht“, sagt Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, nebenbei auch Präsident des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik. Er ließ im Dezember und Jänner vom Linzer IMAS-Institut 400 Unternehmer und 350 Erwerbstätige zum Thema Homeoffice befragen.

Die wichtigste Erkenntnis
Jeder zweite Arbeitnehmer möchte gerne daheim arbeiten. Für Unternehmer wäre eine Drittellösung ideal, Mitarbeiter verbringen also ein Drittel der Arbeitszeit im Homeoffice und zwei Drittel im Betrieb.

Gekommen, um zu bleiben
„Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben. Aber nicht als generelle Alternative zur Tätigkeit im Betrieb, sondern als wichtige Ergänzung“, resümiert Achleitner.

Chefs gefällt’s besser als den Mitarbeitern
Auch interessant: Die Zufriedenheit der Unternehmer mit Homeoffice ist mit 77 Prozent deutlich höher als jene der Arbeitnehmer, bei denen dieser Wert nur 52 Prozent ausmacht.

Am positivsten werden übrigens von beiden Seiten die flexible Zeiteinteilung sowie die Zeit- und Kostenersparnis durch den Wegfall des Anfahrtswegs bewertet.

Und, auch sehr wichtig
Familie und Beruf lassen sich deutlich leichter vereinbaren, so Familienforscher Wolfgang Mazal. Rechtlich braucht es mehr Sicherheit.

 OÖ-Krone
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Freitag, 23. April 2021
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