Höss und Hinterstoder:

Enorm starker Anstieg bei den Nebenwohnsitzen

Sonnenschein dürfte zu Ferienbeginn in OÖ viele Skifahrer in die Berge locken! Auf der Höss hat man dazugelernt: „Mit Blockabfertigung bei der Parkplatz-Zufahrt steuern wir den Zustrom“, sagt Helmut Holzinger, Bergbahnen AG. Und Hinterstoders Bürgermeister erklärt, warum trotz Lockdown so viele Fremde da sind.

Nicht mehr als 850 Autos dürfen derzeit auf dem Parkplatz in Hinterstoder stehen. Damit sich nicht alle ankommenden Skigäste vor der Gondel stauen, wie das vor Weihnachten passiert ist, dürfen Autos nur blockweise zufahren. „So vermeiden wir, dass alle gleichzeitig ankommen, aussteigen und zur Talstation strömen“, sagt Helmut Holzinger von den Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen. Auch am Berg hat man die neuen Sicherheitsbestimmungen umgesetzt: Alle Anstellspuren vor den Schleppliften sind auf den neuen Zweit-Meter-Abstand erweitert, und neue Hinweistafeln weisen nun auf die FFP2-Masken-Pflicht hin.

Nur einzeln oder in der Familie mit Skilehrer
Für die Skischulen bleibt es schwer: „Es ist nur Einzelunterricht mit einem Skilehrer erlaubt - oder Unterricht im Familienverband“, sagt Holzinger. Er geht davon aus, dass sich diese Regeln auch in der nächsten Zeit nicht ändern werden. In der Woche der Wiener und niederösterreichischen Semesterferien gab es starke Tage und welche mit wenigen Gästen: „Das hängt auch vom Wetter ab“, so Holzinger.

Hälfte aus Oberösterreich
Nur die Hälfte der Skifahrer kam in dieser Woche aus Oberösterreich, auf den Parkplätzen waren aber auch Kennzeichen aus St. Pölten, Tulln, Horn, Zwettl im Waldviertel, Korneuburg und Graz zu sehen. Ob all diese Gäste nur für einen Tag auf die Höss kamen, sei dahingestellt

25 Prozent mehr Personen gemeldet
„Bei uns ist schon auffällig, wie stark die Anzahl der Nebenwohnsitz-Meldungen gestiegen ist“, kann hierfür Hinterstoders Bürgermeister Helmut Wallner eine mögliche Erklärung liefern. In Corona-Zeiten gab’s ein Plus von rund 25 Prozent oder rund 200 an einem Nebenwohnsitz gemeldeten Personen. „Früher war oft in einem Haus oder einer Wohnung nur eine Person gemeldet, jetzt die ganze Familie. Damit ist der Aufenthalt trotz Beschränkungen legal.“

E. Rathenböck, M. Schütz, Kronen Zeitung

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Montag, 27. September 2021
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