„Neville, das bist du“

Matthew Lewis kann „Harry Potter“ nicht ansehen

Adabei
21.01.2021 10:39

„Harry Potter“-Star Matthew Lewis findet es schwierig sich die Filme anzuschauen, in denen er die Rolle des Neville Longbottom gespielt hat. „Wenn ich mir die Filme anschaue, denke ich: ,Das ist nicht Neville, das bist du.‘“ Er finde es ziemlich schwierig, wenn zu viel von ihm in einer Figur durchkomme, sagte der 31-Jährige der „New York Times“. Deswegen hadere er mit Rollen, die ihm zu ähnlich seien. „Es ist einfacher, wenn ich jemanden spielen kann, der ganz anders ist.“

Der britische Schauspieler wurde dank seiner Rolle des unbeholfenen Gryffindor-Schülers in der ‚Harry Potter‘-Reihe berühmt. Neville entwickelt sich im Laufe der Filme vom unbeholfenen Tollpatsch zum mutigen Helden, der Harry und seinen Freunden im Kampf gegen Voldemort zur Seite steht. Seine Entwicklung spiegelt sich auch in Matthew selbst wider: Inzwischen hat er sich zum Frauenschwarm etabliert und spielt in der neuen Serie ‚All Creatures Great and Small‘ den gutaussehenden Protagonisten.

Die Stars von „Harry Potter“ (Bild: Courtesy of Warner Bros. Pictures / Everett Collection / picturedesk.com)
Die Stars von „Harry Potter“

„Neville, das bist du“
Umso emotionaler wird der 31-Jährige, wenn er sich sein altes Leinwand-Ich ansieht. „Manchmal ist es schmerzhaft zu sehen, wie viel von mir in Neville ist. Wenn ich die Filme anschaue, denke ich ‚Das ist nicht Neville, das bist du‘“, gesteht er im Interview mit „The New York Times“.

Es sei einfacher, wenn man die reale Identität von der Schauspiel-Identität getrennt halten könne. „Ich finde es sehr schwierig, wenn zu viel von mir in einem Charakter zum Vorschein kommt. Es ist leichter, wenn ich jemand komplett anderen spiele, wie etwa einen Polizisten in London oder jemanden, der wohlhabend ist“, erklärt der in Leeds geborene Star. Allerdings würde er der Rolle alles verdanken, was er im Laufe seiner Karriere erreicht habe. „Es hat so viele Türen für mich geöffnet. Ansonsten wäre ich nicht einmal in den Raum gelangt“, offenbart er.

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(Bild: kmm)



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