31.12.2020 16:31 |

Ansteckung bei Reise

Britische Virus-Mutation auch in China aufgetaucht

Die in Großbritannien aufgetretene Coronavirus-Mutation ist nun erstmals in China nachgewiesen worden. Sie sei bei einer 23-jährigen Studentin entdeckt worden, teilte die Seuchenbehörde des Landes mit. Indessen vermeldet die Slowakei eine neue Rekordzahl an Neuinfektionen, Südafrika warnt vor einer „moralischen Katastrophe“ bei der Impfstoff-Verteilung.

Die Studentin sei von Großbritannien nach China zurückgekehrt, heißt es in einer Publikation der chinesischen Seuchenbehörde. Die wahrscheinlich deutlich ansteckendere Variante des Virus sei bereits am 14. Dezember bei einer Untersuchung in Shanghai festgestellt worden. China setzte am 24. Dezember alle Direktflüge von und nach Großbritannien auf unbestimmte Zeit aus.

Sorge um faire Impfstoff-Verteilung
Unterdessen warnte die afrikanische Seuchenschutz-Behörde vor einer „moralischen Katastrophe“ bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen. Nicht nur die wohlhabenden Länder würden den Impfstoff benötigen, sondern auch die Länder Afrikas, sagte der Behörden-Leiter. Die Zahl der neuen Infektionen ist offiziellen Daten zufolge seit letzter Woche um fast 19 Prozent gestiegen, die Zahl der Todesfälle um 26 Prozent. Bisher wurden für Afrika insgesamt 2,7 Millionen Infektionen registriert.

Rekordinfektionen in der Slowakei
Die Slowakei meldete am Donnerstag 6315 Neuinfektionen - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Das Land mit 5,5 Millionen Einwohnern hat bisher 179.543 Infektionen, und 2138 Todesfälle verzeichnet.

Philippinen schotten sich ab
Eine Inselgruppe der Philippinen mit mehr als 900.000 Einwohnern schottet sich für zumindest zwei Wochen von der Außenwelt ab. Angesichts einer im benachbarten Malaysia entdeckten neuen Coronavirus-Variante gehe die Provinz Sulu in die Selbst-Isolation, sagt deren Gouverneur dem Sender ANC. Dies sei zunächst von 4. bis 17. Jänner geplant, könne aber auch verlängert werden. Auch Bewohner der Inseln, die derzeit nicht dort seien, dürften Sulu dann nicht mehr betreten.

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