13.12.2020 20:10 |

Konkrete Umsetzung

Eckpfeiler für Impfkonzept fixiert

Aufbauend auf bundesweitem Plan wird im Ländle die konkrete Umsetzung und Logistik geplant sowie Aufklärungsarbeit geleistet.

Akkordiert mit der EU hat der Bund die Beschaffung und den Transport des Gratisimpfstoffs übernommen. Auf EU-Ebene wurden Verträge mit mehreren Impfstoffherstellern abgeschlossen. Das Ziel: Über 50 Prozent der Bevölkerung sollen innerhalb von sechs bis neun Monaten geimpft werden.


Die Impfung soll in drei Phasen erfolgen. Bereits im Jänner/Februar sollen die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie das dortige Personal geimpft werden. Ebenfalls während der ersten Phase soll auch das Personal in den Spitälern, Ordinationen und Apotheken zum Zug kommen. „Die Bedarfserhebung ist bereits im Gange“, sagt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

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Die Bedarfserhebung ist bereits im Gange.

Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher


Von Februar bis April sind die Mitarbeiter systemkritischer Organisationen wie Polizisten, Bundesheer-Angehörige, Justizmitarbeiter und das Lehrpersonal an der Reihe. In den ersten beiden Phasen werden mobile Impfteams in Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen unterwegs sein. Zusätzlich wird es landesweit Impfzentren geben.


Ab April folgt schließlich der Rest der Bevölkerung. Die vulnerable Gruppe, also Menschen über 65 Jahren, dürfte dabei vorrangig behandelt werden. Die Impfung wird dann auch von niedergelassenen Ärzten vorgenommen. In größeren Unternehmen mit eigenem Betriebsarzt kann dieser die Aufgabe übernehmen. Ähnlich wie bereits beim Massentest am zweiten Adventswochenende soll wieder eine Online-Anmeldung möglich sein. Ebenfalls in Ausarbeitung ist ein ausführliches Informationskonzept. „Eine gute und offene Aufklärung für alle, die sich impfen lassen wollen, ist wesentlich“, meint Landesrätin Martina Rüscher.

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Eine gute und offene Aufklärung für alle, die sich impfen lassen wollen, ist wesentlich

Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher


Wer geimpft ist, erhält einen Nachweis im Impfpass. Einzelne Fluggesellschaften wie die australische Qantas wollen zumindest auf Interkontinentalflügen eine Impfpflicht für Passagiere einführen. Sobald ein Impfstoff verfügbar ist, sollen die Geschäftsbedingungen angepasst werden.

 Vorarlberg-Krone
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