02.12.2020 16:46 |

Neue Corona-Regeln

Söder lobt Österreich: „Richtig und verständlich“

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die neuen Corona-Regeln in Österreich bezüglich Wintertourismus als „richtig und verständlich“ gelobt. Die Regierung kündigte am Mittwoch an, dass Skifahren erst ab dem 24. Dezember erlaubt ist. Der CSU-Chef hatte in der Vergangenheit schon vor einem Skiurlaub in Österreich gewarnt und erst am Montag Kontrollen für aus Österreich kommende Skifahrer angekündigt.

Der CSU-Chef twitterte am Mittwoch zudem: „Auch wenn es schwerfällt: Sicherheit geht vor. Die Ferien dürfen nicht zu einem Risiko werden.“ Spätestens ab Mitte Dezember gibt es Einschränkungen für Einreisende aus Staaten mit einer 14-Tages-Inzidenz die über 100 pro 100.000 Einwohnern liegt. Sie müssen zehn Tage in Quarantäne und können sich nach fünf Tagen freitesten.

Die Quarantäne-Pflicht gilt nur für die Einreisenden, aber nicht für deren Familienmitglieder, auch wenn sie im gleichen Haushalt wohnen. Gastronomiebetriebe und Hotels müssen zudem bis 6. Jänner geschlossen bleiben, ein praktisches Wintersport-Aus für viele Touristen in Österreich.

Keine Wiederholung der Ereignisse aus dem Frühjahr
Auch der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn begrüßte die Quarantänepflicht für Einreisende. Alle hätten die Erfahrungen aus Februar und März noch in den Knochen, dass durch den Rückreiseverkehr aus dem Skiurlaub das Virus teils unbemerkt in fast alle EU-Staaten mitgebracht worden sei. Dabei sei Skifahren für sich allein nicht das Problem, es gehe um Aktivitäten rundherum, so Spahn.

Geöffnete Skilifte in Bayern?
Bisher äußerte sich Söder nicht dazu, ob Skilifte in den bayrischen Wintersportgebieten in den Weihnachtsferien geöffnet sein werden. Fest steht bisher nur, dass im Rahmen des verlängerten Teil-Lockdowns die Anlagen bis einschließlich zum 20. Dezember geschlossen bleiben. Für Pendler wird es Ausnahmeregelungen geben. 

Die Öffnung der Skigebiete im heurigen Corona-Winter ist europaweit höchst umstritten. Während Österreich, Tschechien und Slowenien die Skilifte in Betrieb gehen lassen wollen, stemmen sich Italien und Deutschland dagegen.

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