29.11.2020 07:44 |

14.611 neue Fälle

Zahl der Neuinfektionen in Deutschland sinkt

Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Wochenende wie erwartet eine vergleichsweise geringere Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Innerhalb eines Tages kamen 14.611 neue Fälle hinzu, teilte das RKI am Sonntagmorgen mit. Der bisherige Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.648 Neuansteckungen erreicht worden. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen - wie in Österreich - niedriger. Dennoch lag der Wert vor einer Woche noch bei 15.741 Neuinfektionen.

Außerdem stellten die Gesundheitsämter 158 neue Todesfälle fest, in Österreich waren es am Samstag 132 weitere Todesfälle bei 4669 Neuinfektionen. Deutschland hat mit knapp 83 Millionen Einwohnern eine etwa zehnmal so große Bevölkerung wie Österreich (8,8 Mio.).

Unionsparteien verlieren an Zustimmung
Insgesamt gab es laut RKI in Deutschland seit Beginn der Pandemie etwas mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus (1.042.700). Nach Schätzungen sind rund 722.300 Menschen wieder genesen. Unterdessen wirkte sich die Verlängerung der Corona-Beschränkungen auf die Beliebtheit der deutschen Unionsparteien CDU und CSU aus. Laut einer Umfrage für die „Bild am Sonntag“ kamen die Schwesterparteien in einer bundesweiten Umfrage nur noch auf 34 Prozent, was einem Minus von zwei Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht.

Damit wäre das Bündnis aus CDU/CSU allerdings noch immer deutlich die stärkste Kraft vor den Grünen (18%), der SPD (16%), der AfD (9%) sowie der FDP und Linkspartei mit jeweils acht Prozent Zustimmung.

Deutsche sehen Corona-Warn-App mehrheitlich skeptisch
Skeptisch sieht eine Mehrheit der Deutschen laut einer weiteren Umfrage außerdem die Corona-Warn-App. 51 Prozent der Befragten halten die App für kein geeignetes Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine weitgehende  Zustimmung gibt es allerdings für die Maskenpflicht. 90 Prozent halten das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Orten für hilfreich.

85 Prozent befürworten den Verzicht auf nicht notwendige Kontakte sowie auf berufliche und private Reisen.

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