26.11.2020 13:25 |

Deutschland als Ziel

Schlepper gestoppt: 9 Flüchtlinge in Transporter

Bei einer Verkehrskontrolle sind in der Nacht auf Donnerstag in Wien-Penzing zwei mutmaßliche Schlepper aufgeflogen. Im Frachtraum ihres weißen Kleintransporters waren neun Männer versteckt. Laut ersten Erhebungen handle es sich um syrische Flüchtlinge, die nach Deutschland wollten. Die Abteilung Menschenhandel des Landeskriminalamts ermittelt.

Polizisten stoppten das Fahrzeug gegen 2.30 Uhr in der Cumberlandstraße zu einer Routinekontrolle, berichtete Polizeisprecher Marco Jammer. Lenker und Beifahrer seien aber sichtlich nervös gewesen und hätten sich in Widersprüche verwickelt, etwa bei der Frage nach dem Reiseziel. So hätten die Männer angegeben, mit dem Fahrzeug Orte in Österreich ansteuern zu wollen. Am Navi war aber Deutschland als Ziel gut sichtbar eingegeben.

Die Beamten öffneten daraufhin den Kofferraum des Fahrzeugs, dort entdeckten sie neun Migranten. Die acht Männer und ein Jugendlicher seien wohlauf gewesen. Weil sie sich nicht ausweisen konnten, wurde die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Lenker und Beifahrer, zwei Syrer im Alter von 27 und 44 Jahren mit deutschen Konventionsreisepässen, wurden wegen des Verdachts der Schlepperei festgenommen.

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