26.11.2020 12:47 |

Seit Wahlniederlage

Trump verliert täglich Tausende Twitter-Follower

Neben seiner Niederlage bei der US-Präsidentschaftswahl muss der noch amtierende Staatschef Donald Trump auch ein Debakel auf seiner Lieblingsplattform Twitter hinnehmen. Er verliert pro Tag Tausende Follower - innerhalb von vier Tagen waren es 46.000 Follower weniger. Das liegt nicht allein daran, dass er dort Fake News verbreitet - auch Twitter selbst ist für den Schwund an Fans mitverantwortlich.

Trumps Tage im Weißen Haus sind gezählt. Dennoch wird er nicht müde, auf Twitter Behauptungen über Wahlbetrug zu posten. Da er für diese Anschuldigungen keine Beweise vorlegen kann, werden viele Beiträge mit Warnhinweisen versehen, dass man dem Wahrheitsgehalt der Aussagen nicht trauen kann. Das dürfte viele Menschen bewegt haben, keine Beiträge von Trump mehr in ihrer Timeline lesen zu wollen.

Account zählt schwindende Follower-Anzahl mit
Wie „Newsweek“ berichtete, verlor Trump in dieser Woche innerhalb von vier Tagen 46.000 Follower. Es hat sich sogar eine Formation gegen den scheidenden Präsidenten auf der Plattform gebildet, die unter dem Hashtag #UnfollowThePres dazu aufruft, ihm nicht mehr auf Twitter zu folgen. Ein gleichnamiges Profil zählt schadenfroh mit, wie viele Profile Trump verliert.

Twitter geht gegen Fake-Profile vor
Der große Schwund an Anhängern sei allerdings nicht alleine auf das Verhalten des schlechten Wahlverlierers zurückzuführen, so „Newsweek“. Trumps Lieblingssprachrohr selbst traf Maßnahmen, die ihm viele Follower kosteten. Twitter geht nämlich seit Kurzem stärker gegen Fake-Accounts vor, hinter denen keine reale Person, sondern ein Bot steckt.

Barack Obama ist beliebtester Twitter-User
Trump hat mit 88,8 Millionen Followern dennoch noch eine riesige Armada an Anhängern. Er belegt aktuell Platz sechs bei den beliebtesten Twitter-Accounts. Sein Vorgänger Barack Obama führt die Liste mit 125 Millionen Fans an. Trumps demokratischer Nachfolger Joe Biden zählt dagegen nur 19,9 Millionen Follower - damit schafft er es nicht einmal unter die Top 50. Seit er die US-Wahl gewonnen hatte, kamen allerdings 130.000 Anhänger dazu.

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