26.11.2020 11:35 |

Victoria Olivier

Bregenzerwälderin liefert Sensation in Davos

Sensationelle Leistung der erst 16-jährigen Bregenzerwälderin Victoria Olivier bei den Schweizer Super-G-Meisterschaften in Davos! In ihrem allerersten Spezial-Super-G musste sich die Läuferin vom WSV Au nur einer weltcuperprobten Schweizerin und einer Junioren-Vizeweltmeisterin geschlagen geben!

Die 24-jährige Lecherin Nina Ortlieb feierte Ende Februar ihren ersten Weltcupsieg. Bei der 23-jährigen Göfnerin Katharina Liensberger ist der erste Triumph nur mehr eine Frage der Zeit. Die 19-jährige Lecherin Magdalena Egger holte nach drei Goldmedaillen bei der Junioren-WM im März vor wenigen Tagen in Levi ihre ersten Weltcuppunkte. Die 18-jährige Bartholomäbergerin Amanda Salzgeber gewann im Jänner bei den Olympischen Jugendspielen Gold in der Kombi. Die Flut an hochtalentierten Vorarlbergerinnen scheint nicht abzureißen, zumal mit der 16-jährigen Bregenzerwälderin Victoria Olivier, bereits das nächste Ländle-Powergirl in den Startlöchern steht...

„Wir wussten schon im Sommer, als sie zu uns kam, was sie kann“, sagt Florian Melmer, Coach des ÖSV-Nachwuchs über die 16-jährige Bregenzerwälderin Victoria Olivier. Dennoch war auch für ihn und sein Trainerteam der Einstand, den die Head-Pilotin auf FIS-Ebene gab, so nicht vorhersehbar. Nachdem sie bereits am Mittwoch bei den Schweizer Meisterschaften in Davos in der Alpinen Kombination mit Nummer 112 auf Rang zehn gefahren war, legte sie am Donnerstag sogar noch eines drauf!

Als 85. gestartet schwang „Vici“ nach 1:48,68 Minuten ab - mit der der drittbesten Zeit aller Läuferinnen. Nur die weltcuperfahrene Siegerin Luana Flütsch (Sz) und die Junioren-Vizeweltmeisterin in der Abfahrt vo 2017, Katja Grossmann (beide Sz), waren schneller als die „Rakete aus Au“!

Der Lohn ausgezeichneter Nachwuchsarbeit

Dementsprechend positiv bewertete auch Melmer ihre Leistung: „Natürlich hängt noch viel von der Tagesverfassung ab, aber das war ein sensationeller Auftritt. Bleibt sie gesund, ist Vici eine heiße Zukunftsaktie.“ Wie auch Amanda Salzgeber oder Mäggy Egger. „Man merkt einfach, dass in Vorarlberg im Schülerbereich außerordentlich gut an der Skitechnik gearbeitet wird“, sagt Melmer. 

Von
Peter Weihs
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