23.11.2020 06:00 |

Tage der Entscheidung

Anschober: „In dieser Woche müssen Zahlen sinken!“

Mehr als 5000 Corona-Neuinfektionen kamen am Sonntag dazu. Bis zum Wochenende brauchen wir eine deutliche Verringerung - das macht Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) deutlich.

Besser, aber noch immer dramatisch hoch - so bezeichnet Minister Anschober die aktuelle Corona-Lage in Österreich. Am Sonntag kamen binnen 24 Stunden 5226 Neuinfektionen hinzu.

Die Hospitalisierungszahlen sanken erstmals leicht auf 4458 Patienten (139 weniger als am Vortag), 683 benötigen aktuell Intensivbetreuung. 60 neue Todesfälle wurden zudem gemeldet. „Ganz offensichtlich ist mit dem Teil-Lockdown, der vor zweieinhalb Wochen begonnen hat, zwar eine Stabilisierung auf dramatisch hohem Niveau, aber keine wesentliche Absenkung der Neuinfektionen entstanden“, erläuterte der Gesundheitsminister.

„Muss klare Verringerungen der Neuinfektionen geben“
Der harte Lockdown könne indes am sechsten Tag noch nicht wirken. „Gegen Ende der kommenden Woche muss es jedoch klare Verringerungen der Neuinfektionen geben!“, betonte er. „Alles, was jetzt nicht wirklich an Kontakten sein muss, sollte von uns allen unterlassen werden.“

Eine der Maßnahmen nach dem bis 6. Dezember geplanten harten Lockdown werden Massentests der Bevölkerung sein. Ein solcher wurde am Wochenende in Südtirol durchgeführt. Dorthin wurde auch ein Vertreter der Einsatzleitung des österreichischen Corona-Krisenstabs entsandt.

Kogler will baldige Öffnung der Schulen
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) betonte in der ORF-„Pressestunde“, man wolle bei den Massentests nicht unkoordiniert und wahllos vorgehen. Zu möglichen Lockerungen nach dem Lockdown wollte er nichts versprechen: „Fix ist in diesen Zeiten nix.“ Man könne dabei nur „schrittweise und behutsam“ vorgehen. Im Handel werde es etwa gut sein, wenn man bis zum Heiligen Abend „so viele Öffnungstage wie möglich“ sicherstellen kann. Als besonders wichtig bezeichnete Kogler die Öffnung der Schulen.

Kronen Zeitung

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