Ein Verfahren offen:

Zwei Kelag-Kraftwerke im Kosovo arbeiten wieder

Kärnten
14.11.2020 15:05
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka

Im Kosovo hat die Regulierungsbehörde für die Kraftwerke Dečan und Belaje endgültige Betriebsgenehmigungen erteilt. Nun fehlt nur noch das Okay für das Werk Lumbardi II. Alle drei sind von Kelkos, einem Enkelunternehmen der Kelag, errichtet worden.

Die Genehmigungen waren - wie berichtet - am 13. Oktober abgelaufen, und Kelag International hatte die Anlagen freiwillig vom Netz genommen. Geschäftsführer Christian Schwarz: „Wegen Corona dauern solche Verfahren auch im Kosovo länger als üblich.“

Deshalb ist auch noch offen, wann das Kraftwerk Lumbardi II wieder in Betrieb gehen kann. „Wir haben alle geforderten Unterlagen schon längst eingereicht“, teilt Schwarz mit.

Immer in Betrieb gewesen ist aber das Kraftwerk Lumbardi I der KelKos. Die Kraftwerke Lumbardi I, Dečan und Belaje erzeugen pro Jahr rund 80 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft. Sie tragen dazu bei, die Stromerzeugung im Kosovo von Braunkohle auf erneuerbare Energie umzustellen.

Wenn auch das Kraftwerk Lumbardi II wieder in Betrieb ist, steigt die Jahreserzeugung der KelKos aus Wasserkraft im Kosovo auf 100 Millionen Kilowattstunden. Die Kraftwerke wurden umweltschonend errichtet und verfügen über Fischleitern.

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