Islands WM-Schönling

Gislason: „Frauen wollten für mein Sperma zahlen“

Der Isländer Rurik Gislason (32) spielte gegen Leo Messi, saß gegen Luka Modric auf der Bank und stellte trotzdem alle in den Schatten. Wegen seines Könnens? Nicht wirklich, viel eher aufgrund seines Aussehens. Nach der WM 2018 erhielt er auch „unmoralische Angebote.“ 

Gislason stand zuletzt beim deutschen Bundesliga-Zweitligisten SV Sandhausen unter Vertrag. Übrigens, gemeinsam mit ÖFB-Legionär Stefan Kulovits und später mit Martin Fraisl. Seine Popularität schoss aber bei der WM 2018 in Russland in die Höhe. Besonders nach dem Spiel gegen Argentinien (1:1). Da begannen die südamerikanischen Frauen für den Mann mit dem blonden Zopf und den blauen Augen zu schwärmen.

Nach 27 Minuten
Er spielte exakt 27 Minuten gegen Argentinien. Und plötzlich kannte ihn jeder. Sogar ein Hashtag #sexyrurik ist entstanden, mit seinem Namen. „Nach dem Spiel nahm ich das Telefon, um die Nachrichten zu sehen, es gab verschiedene Anfragen, unter anderem, ob ich dieser Person Sperma spenden wolle“, sagte Gislason jetzt der britischen Tageszeitung „Sun“ gegenüber.

Er hatte praktisch von einem Tag auf den anderen seine Fangemeinde von 40.000 Menschen auf eine Million erhöht. Damals entstand dieser Scherz-Tweet des SV Sandhausen: „Er ist ein begnadeter Fußballer und entzückt bei dieser #WM die Herzen der Fans! Halb Südamerika liegt ihm zu Füßen! Der andere auf dem Bild ist #Messi.“

Karriere im Stillen beendet
Mit dem Ruhm und Glanz war es nach der WM schnell vorbei. Der isländische Stürmer schoss für Sandhausen kein einziges Tor mehr. Vor wenigen Tagen beendete er im Stillen seine Karriere. Er wird aber vielen Fans vom Fußballplatz fehlen. Die finden ihn dann in den sozialen Netzwerken, wo er seine eigene Mode und Gin-Marke vermarktet.

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