07.11.2020 07:10 |

Triathlon

Pauger-Crash vor dem Weltcup-Finale

Es war bislang DIE Saison des Bregenzer Triathleten Leon Pauger. Ein Sieg im Europacup, ein sensationeller elfter Platz beim Weltcup in Arzachena. Am Samstag wollte der 21-Jährige beim Weltcupfinale in Valencia (Sp) nochmals Vollgas geben - bis Leon am Donnerstag von einem bösen Radcrash gestoppt wurde...

Das heutige Weltcupfinale der Triathleten in Valencia hätte für Leon Pauger eigentlich der krönende Abschluss seiner sensationellen Saison werden sollen. Doch seit vorgestern ist alles ein wenig anders. „Es hat am Donnerstag den ganzen Tag in Strömen geschüttet, war extrem windig“, erzählt der Bregenzer, der seit Mitte der Woche mit Papa Christian und Trainer Ralf Schmiedeke in der spanischen Hafenstadt vor Ort ist. „Beim Radtraining ist es dann passiert: Ich habe einen Randstein touchiert und bin gestürzt.“

Das Resultat: Jede Menge Abschürfungen und ein dick angeschwollenes linkes Handgelenk. „Zwar habe ich danach noch probiert damit Schwimmen zu gehen, stellte aber schnell fest, dass ich überhaupt keinen Druck auf meine Hand bekomme“, schildert der 21-Jährige, der im August im polnischen Olsztyn seinen ersten Europacupsieg feiern konnte und im Oktober beim Weltcup in Arzachena (It) auf den sensationellen elften Rang lief.

Zwar ging die Schwellung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein klein wenig zurück, dennoch entschied sich Pauger am gestrigen Vormittag dafür, eine Klinik aufzusuchen. „Beim Röntgen wurde dann Gott sei dank festgestellt, dass nichts gebrochen ist, es sich nur um eine heftige Prellung handelt“, atmet Leon durch. „Ein Bruch wäre auch im Hinblick auf die kommende Saison ein gravierender Rückschlag gewesen.“

Ein harter Hund

Trotz immer noch vorhandener Schmerzen will es der Zwölftplatzierte des World Triathlon Jahresrankings heute (16.30) wissen: „Da ich ohnehin hier vor Ort bin und nichts anderes machen kann, werde ich es auf jeden Fall versuchen. Meine Form ist ja dennoch gut und unter dem Rennen spürt man die Schmerzen eh nicht so stark“, hofft Pauger auf die schmerzlindernde Wirkung des Adrenalins und ergänzt augenzwinkernd: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Peter Weihs

Peter Weihs
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