1000 Leute betroffen

Termin bei Landesrat: Keine Einigung bei Mobilfunk

Über 1000 Bewohner sind im Mühlviertel und im Bezirk Gmunden ohne Mobilfunknetzanbindung - wir berichteten. Bei einem Gespräch mit Landesrat Klinger kamen sich alle Parteien näher, auf eine endgültige Lösung konnte man sich nicht einigen.

„Wir hoffen natürlich auf einen positiven Ausgang. Alles andere als eine Entscheidung für die betroffenen Bürger wäre für mich schwer zu akzeptieren“, erklärt Kirchhams Bürgermeister Hans Kronberger (VP). Seit seinem Amtsantritt 2009 kämpft er für einen Ausbau der Mobilfunkanbindung.

Parteien haben sich angenähert
Rund 330 Einwohner, einige Unternehmen, eine Bildungseinrichtung und die FF Feichtenberg sind nach wie vor ohne Mobilfunkanbindung. Die Chancen scheinen aber gut zu stehen, dass sich das in naher Zukunft ändern könnte. Bei einem Gespräch am Mittwoch zwischen Landesrat Wolfgang Klinger (FP), Vertretern des Behördenfunks, Mobilfunkanbietern und dem Breitbandbeauftragten des Landes haben sich die Parteien angenähert. Auf eine endgültige Lösung konnte man sich aber nicht einigen.

Behördenfunkmasten gehören adaptiert
Man erbat sich gegenseitig noch einmal 14 Tage Bedenkzeit. Wie man hört, sei man sich noch nicht ganz über die Benützungsgebühren einig, das soll sich bis zum nächsten Treffen Ende November ändern. Ebenfalls auf einen raschen, positiven Ausgang drängt Josef Reingruber (VP), Bürgermeister von Haibach im Mühlkreis: „Wenn man jetzt die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wann dann. Gerade in Krisenzeiten ist das mobile Telefon oft die einzige Möglichkeit zu kommunizieren.“ Aus seiner Sicht ein großer Vorteil ist, dass der Standort des Behördenfunkmasts genau so gewählt wurde, dass er ideal für die Anbindung eines Mobilfunksenders geeignet ist.

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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Mittwoch, 04. August 2021
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