23.10.2020 08:04 |

Noch in diesem Jahr?

D: 11.242 neue Fälle, erste Schritte für Impfung

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts von Freitagfrüh 11.242 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Die Zahl liegt knapp unter dem Rekordwert von 11.287 Fällen vom Vortag, aber deutlich über den 7334 gemeldeten Neuinfektionen vom Freitag vergangener Woche. Währenddessen schafft die deutsche Regierung einem Zeitungsbericht zufolge die Voraussetzungen für mögliche Corona-Impfungen noch in diesem Jahr.

Wie die „Bild“ berichtet, forderte das Gesundheitsministerium diese Woche die Landesregierungen auf, bis zum 10. November Adressen von Impfzentren zu nennen. 60 solcher Zentren sollten entstehen, die dann etwa mit für den Impfstoff notwendigen, leistungsfähigen Kühlgeräten ausgestattet seien, die in vielen Arztpraxen fehlten. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn, der selbst am Coronavirus erkrankt ist, habe Anfang der Woche in einer Videokonferenz der Gesundheitsminister gesagt, die Mainzer Firma Biontech stehe kurz vor der Zulassung eines Impfstoffes, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Teilnehmer. Spahn halte es für möglich, dass mit ersten Impfungen noch vor Ende des Jahres begonnen werden könnte.

Experten: Maßnahmen brauchen noch, um sich in Zahlen niederzuschlagen
Experten zufolge sind die neu gemeldeten Infektionen in Deutschland wegen der Zeit zwischen Ansteckung, Test, Ergebnis und Meldung ein Hinweis darauf, wie stark das Virus vor etwa einer Woche in der Gesellschaft unterwegs war. Deshalb dauere es auch, bis sich politische Maßnahmen - in den Hotspots wurden Verschärfungen unter anderem bei der Maskenpflicht eingeführt - in den Meldezahlen niederschlagen könnten.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 403.291 Menschen in unserem Nachbarland nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert (Stand Freitag, 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9954, das sind 49 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es inzwischen etwa 310.200 Genesene.

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