16.10.2020 06:00 |

Verstrickungen

Ukraine-Connection: Biden nach Mail in Bedrängnis

Ist es der Biden-Skandal, den US-Präsident Donald Trump dringend benötigt? Das Boulevard-Blatt „New York Post“ veröffentlichte Dokumente und Daten, die darauf hinweisen, dass der demokratische Kandidat Joe Biden in die undurchsichtigen Geschäfte seines Sohnes Hunter involviert war.

Donald Trumps Bluthund, der frühere New Yorker Bürgermeister und Anwalt Rudy Giuliani, hat die Dokumente an die Zeitung geleakt. Trump hat wiederholt versucht, seinen Kontrahenten wegen der früheren Tätigkeit seines Sohnes in der Ukraine anzugreifen. Hunter Biden war zwischen 2014 und 2019 Mitglied im Aufsichtsrat des Gaskonzerns Burisma.

Trump hat Biden wiederholt vorgeworfen, sein Amt als Vizepräsident in der Regierung von Barack Obama (bis 2017) genutzt zu haben, um zu versuchen, seinen Sohn vor der ukrainischen Justiz zu schützen. Biden weist das zurück. Trump wollte dazu Ermittlungen in der Ukraine erreichen. Der Konflikt brachte ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ins Rollen, das im Februar mit einem Freispruch im Senat endete.

In einem nun aufgetauchten, angeblichen E-Mail aus dem Jahr 2015 dankt ein Vorstandsmitglied von Burisma Hunter Biden dafür, dass er es ermöglicht hatte, mit seinem Vater Joe ein Gespräch zu führen.

Eine Milliarde Dollar für Entfernung eines Anwalts
Acht Monate später soll Biden auf den damaligen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko Druck ausgeübt haben, einen Staatsanwalt, der gegen die Firma Burisma vorgehen wollte, aus dem Amt zu entfernen. Biden soll gedroht haben, andernfalls ein Darlehen über eine Milliarde Dollar zurückzuhalten.

Ein Sprecher von Joe Biden dementierte, dass es jemals ein Treffen – wie von der „Post“ behauptet – gegeben habe.

Kronen Zeitung

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