07.08.2020 14:28 |

Corona-Zahlen steigen

US-Forscher befürchten 300.000 Tote bis Dezember

US-Forscher der Universität Washington in Seattle haben die Befürchtung geäußert, dass bis Dezember 300.000 US-Amerikaner der Lungenkrankheit Covid-19 zum Opfer gefallen sein könnten. Das wären rund 140.000 Todesfälle mehr als derzeit. Die Wissenschaftler sagten auch, dass die Zahl deutlich geringer ausfallen würde, wenn 95 Prozent der Bevölkerung in der Öffentlichkeit eine Maske tragen würden.

Das Modell des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle befürchtet nun bis 1. Dezember 295 000 Tote. Vor der jüngsten starken Zunahme der Neuinfektionen in den USA hatte das Modell bis 1. November noch mit rund 230.000 Toten gerechnet.

Bevölkerung zu unvorsichtig
„Wir erleben in den Vereinigten Staaten eine Achterbahnfahrt“, erklärte Institutsdirektor Christopher Murray. Sobald die Infektionen in einem Gebiet dramatisch ansteigen, tragen die Menschen Masken und befolgen die nötigen Vorsichtsmaßnahmen, sobald sich die Situation entspanne, verflüchtige sich aber auch die Vorsicht wieder.

Im Schnitt 60.000 Neuinfektionen pro Tag
Bisher sind in den USA fast 160.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 gestorben, wie Daten der Johns Hopkins Universität zeigen. Landesweit gibt es inzwischen fast fünf Millionen bestätigte Corona-Infektionen. Seit Mitte Juni steigt die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder deutlich an. Zuletzt meldeten die Behörden im Schnitt 60.000 neue Corona-Fälle pro Tag. 

Weltweit sind bisher laut den Zahlen der Johns Hopkins Universität 715.163 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Nach den USA mussten Brasilien mit mehr als 98.000 sowie Mexiko mit mehr als 50.000 die meisten Todesfälle hinnehmen.

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