04.08.2020 06:00 |

„Krone“-Aktion

Verkehrspolitik braucht nach der Wahl eine Reform!

150 Mails innerhalb weniger Stunden – die „Krone“-Aktion „Wir verändern die Stadt“ bewegt unsere Leser. Ein Thema, bei dem nach der Wahl eine rasche Reform verlangt wird: die Verkehrspolitik. Was die Wiener ärgert: kuriose Ampelschaltungen, künstliche Staus und das immer noch nicht gelöste Pickerl-Chaos.

Müll, zu teure Wohnungen, Lärm, fehlende Ärzte im Grätzel – es sind unzählige Themen, die den Wienern vor der Wahl wichtig sind. Die Spitzenkandidaten aller Parteien werden sich im Rahmen unserer Aktion mit den Problemen der Wiener beschäftigen und nach Lösungen suchen.

„Straßenverengungen, Bus, Radweg“
Klar ist: Wer auch immer nach der Wahl das Verkehrsressort bekommt (wieder die Grünen?), hat alle Hände voll zu tun. „Ich bitte darum, auf die Autofahrer nicht ganz zu vergessen“, schreibt uns Martha L. aus dem 6. Bezirk. Sie ist auf ihr Auto angewiesen, der Arbeitsplatz liegt in Guntramsdorf. Mit den Öffis würde sie „eine Stunde wertvolle Zeit mit meiner Tochter verlieren“. Was sie stört: „Straßenverengungen durch Inseln, wo ein Bus fährt, der alles noch verlangsamt.“ Weiter: „Radweg an der linken Wienzeile“. Zusatz: „Und, und, und.“

„Krone“-Leser Walter M: „Da ich berufsbedingt in vielen Bezirken unterwegs bin, weiß ich, dass viele Straßen in Wien in einem schlechten Zustand sind.“ Er nennt sie „Rumpelpisten“. Wo? Etwa Thaliastraße oder Ottakringer Straße.

Rote Ampeln als Ärgerniss
„Es wäre schön, würden die Ampeln nicht auf Stau programmiert sein. So kommt man u. a. in der Gudrunstraße bei gesetzlich erlaubtem Tempo von Rot zu Rot“, ärgert sich Helmut B. „Auch machen die Intervalle, die den Querverkehr regeln, den Eindruck von boshafter Schaltung. Dafür sind manche Ampeln so kurz eingestellt, dass Fußgänger nur schwer die ganze Straße bei Grün überqueren können.“

„Mir fehlt Verständnis für Pickerl-Wahnsinn“
Kommen wir zu einem Thema, bei dem uns schon längst eine Veränderung versprochen wurde: das Parkpickerl! „Mein Vorschlag wäre, dass in Wien das Pickerl überall eingeführt gehört. Denn so, wie es jetzt ist, sind wir (ich wohne im 22. Bezirk) gegenüber anderen Bezirken benachteiligt“, erklärt Gerhard H. Und Kurt M. sagt: „Ich hätte gerne ein Parkpickerl, das wienweit gültig ist. Momentan fehlt mir das Verständnis für diesen Parkpickerl-Wahnsinn.“

Was wollen Sie an der Stadt verändern? Mails bitte an wahl2020@kronenzeitung.at. Oder: Kronen Zeitung, Wien-Redaktion, Muthgasse 2, 1190 Wien.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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