08.09.2010 17:22 |

Irrwitzige Komödie

Roadmovie mit Knarre und Phobien: "Furcht und Zittern"

Bei manchen Kritikern herrscht bereits Furcht und Zittern, wenn die Namen Reinhard Schwabenitzky und Elfi Eschke überhaupt auf dem Tableau eines neuen Filmes auftauchen. Doch das Duo lässt sich davon nicht beirren - kein Wunder, denn der Erfolg beim Publikum gibt dem Regisseur und seiner Hauptdarstellerin immer wieder recht. Während zuletzt jedoch meistens für das Fernsehen produziert wurde, gibt's die neue Komödie mit Andreas Kiendl und Wolfgang Böck im Kino. Bezeichnender Titel: "Furcht und Zittern".
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Da wird der von Panikattacken gerittene Philipp (Kiendl) von der ehelich enttäuschten Hertha (Eschke) aus Versehen entführt und bei einem Ausflug ins Waldviertel von seinen Phobien geheilt. Da entdeckt die furchtlose und gegen den Krebs kämpfende Hertha ihre Lust an der Freiheit. Und da muss Klaus (Böck), der als Ehemann versagt hat und dann zumindest als Kommissar wieder einiges gutmachen will, mit der Zeit zur Kenntnis nehmen, dass nicht immer alles nach seinem Schädel läuft.

In Nebenrollen mit dabei: Christoph von Friedl, Stephanie Dvorak und Lilian Klebow.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Reinhard Schwabenitzky, schelmischer Provokateur auf dem Gebiet der Alltagssatire, kredenzt uns hier ein kolossal-irrwitziges Roadmovie, das uns ins abgelegene Waldviertel führt. Amüsant Lilian Klebow ("SOKO Donau") als skrupellose Geliebte, die zum sinnlichen Sprengsatz in einer vermeintlich ehernen Ehe wird, kokettiert doch ihre mimische Raffinesse süffisant mit dem weizenblonden Klischee.

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