Innovations-Hauptstadt

Stadt Linz will sich den nächsten Titel holen

Linz in einem Atemzug genannt mit Barcelona, Amsterdam, Paris, Athen und Nantes - dies könnte Wirklichkeit werden, wenn die nun initiierte Bewerbung zur Europäischen Innovations-Hauptstadt Ende September in Brüssel positives Echo erzeugt. Der Stadtkasse würd’s auch guttun, es gibt 1 Million € Preisgeld zu gewinnen.

„Linz hat sich 2019 als innovative Stadt gezeigt, und das wollen wir so weiterführen“, resümierte SP-Stadtchef Klaus Luger beim letzten Neujahrsempfang stolz. Damals schon wissend, dass man sich dafür im heurigen Jahr auch auf europäischer Bühne präsentieren und auszeichnen lassen will.

Bewerbung
Stahlstadt und Industriestadt ist man bereits, Kultur-Hauptstadt war man 2009 und Sportstadt nennt man sich längst auch. Nun soll auch noch der Titel „Europäische Innovations-Hauptstadt“ folgen. „Früher beschrieben die Linzer ihre Stadt bescheiden als Wegmarke zwischen den touristisch interessanteren Städten und historischen Schwergewichten Wien und Salzburg. Heute zieht die ,Stadt in der Mitte‘ Innovatoren und junge Experten aus diesen beiden Nachbarstädten und weit darüber hinaus an“, betont Luger.

Urbane Herausforderungen
Sechs Monate hat ein Expertenteam an der Bewerbung gearbeitet, ehe sie am 22. Juni eingereicht wurde. Unter dem Titel „Open Senses - Humanizing Innovation“ versuchte man darzustellen, wie die Stadt innovative Lösungen für gesellschaftliche, urbane Herausforderungen realisiert und dabei nicht die Technik, sondern den Mensch in den Mittelpunkt stellt.

Entscheidung im September
Nun heißt’s warten, ehe Ende September in Brüssel der Sieger verkündet wird. Bisher konnten sich Barcelona, Amsterdam, Paris, Athen und Nantes den begehrten Titel und eine Millionen Euro Preisgeld sichern. 2020 nun Linz?

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Montag, 08. März 2021
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