Beischlaf mit Zitrone

Maturascherz löst Wirbel bei Haribo aus

Viral
02.09.2004 11:39
Maturascherz mit Folgen: Mit einem Brief an den Süßwarenhersteller Haribo wegen des angeblich lüsternen neuen "Maoam"-Männchens haben Schüler einen Medienrummel ausgelöst. Die Maturanten des katholischen Internats Kolleg St. Blasien im Schwarzwald hatten das neue Design des Fruchtgummis zum Scherz als pornografisch kritisiert, sagte der stellvertretende Schulleiter. Das Schreiben sei auch ins Internet gestellt worden und dort auf eine große Resonanz gestoßen.
Das Anfang des Jahres überarbeitete "Maoam"-Männchenwerde auf der Verpackung in eindeutig sexuellen Positionen dargestellt,schrieben die Schüler. Zu sehen sei unter anderem "der Beischlafmit einer Zitrone".
 
Ein Maturascherz, mehr nicht
"Es war ein Scherz und mehr nicht", sagte Mertens.Seit der Brief öffentlich sei, könne sich die Schulevor Anfragen kaum noch retten. Das katholische Internat geratedadurch in ein falsches Licht. Der Bonner Hersteller Haribo habeauf den Schülerbrief sofort reagiert und sich mit der Kritikernsthaft auseinander gesetzt, sagte Mertens.
 
Weltweite Reaktionen
"Wir haben diese Geschichte mit Humor aufgenommen",sagte Haribo- Sprecher Marco Alfter auf Anfrage von Krone.at.Die Verbreitung des Schreibens im Internet habe dazu geführt,dass das Unternehmen mit entsprechenden E-Mails und Briefen überhäuftwerde. "Wir sind von dem Ansturm total überrascht worden.Wir bekommen sogar Reaktionen aus Japan und den USA", sagte Alfter.In der Mehrzahl sei die Resonanz positiv. Die Kritik der katholischenSchüler werde von den Verbrauchern überwiegend als witzigangesehen.
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