22.06.2020 12:46 |

Klima-Initiative

First Lady Schmidauer unterschrieb Volksbegehren

First Lady Doris Schmidauer hat am Montag gemeinsam mit ihren Vorgängerinnen Margit Fischer und Margot Klestil-Löffler in Wien das Klimaschutzvolksbegehren unterzeichnet. „Auch künftige Generationen haben ein Recht auf einen lebenswerten Planeten. Die Bewältigung der globalen Klimakrise fordert den vollen Einsatz von uns allen“, erklärte die Ehefrau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Fischer erhoffte sich bei der Eindämmung der globalen Erderhitzung ein ähnlich energisches Vorgehen wie bei der Bekämpfung der Corona-Krise. „Wir dürfen uns nicht täuschen: Die Covid-19-Pandemie ist sehr gefährlich, schafft enorme Probleme und erfordert energische Schutzmaßnahmen. Aber noch viel gefährlicher und vor allem irreversibel ist der Klimawandel, und gegen den helfen weder Impfungen noch Medikamente. Auch hier müssen wir handeln“, sagte Fischer.

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Die Covid-19 Pandemie ist sehr gefährlich. Aber noch viel gefährlicher und vor allem irreversibel ist der Klimawandel.

Ex-First Lady Margit Fischer

Auch Klestil-Löffler kritisierte, dass der Klimaschutz in Österreich lange keine nennenswerte Rolle gespielt habe. Umso wichtiger erachtete es die Diplomatin jetzt, „dass wir entschlossen handeln und Klimaschutz endlich als Normalität akzeptieren, zu der wir verpflichtet sind“.

„Es geht mir wirklich um Inhalte“
Am Montag begann die finale Woche für das Klimavolksbegehren, das mit zahlreichen Unterstützungserklärungen in die eigentliche Eintragungswoche startete. Es kann noch bis 29. Juni unterzeichnet werden. Die verpflichtende Behandlung der Forderungen im Parlament hat das Begehren mit derzeit 114.000 Unterstützungsstimmen bereits erreicht. Organisatorin Katharina Rogenhofer wollte sich auch nicht auf ein Wunschziel festlegen. „Es geht mir wirklich um Inhalte“, sagte sie.

Die Forderungen des Volksbegehrens enthalten unter anderem ein verbindliches, wissenschaftlich fundiertes CO2-Ziel. Bis 2030 sollen demnach die Emissionen mindestens halbiert werden. Ein Klima-Check bestehender und neuer klimarelevanter Gesetze und Verordnungen ist ebenfalls auf der Liste der Notwendigkeiten gelandet.

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