Lokalaugenschein

Kärntner jubeln über die Grenzöffnung

Kärnten
17.06.2020 03:00
Porträt von Fritz Kimeswenger
Porträt von Dorian Wiedergut
Von Fritz Kimeswenger und Dorian Wiedergut

Die Grenze zu Bella Italia ist wieder offen: Neben dem Schwerverkehr rollten am Dienstag auch hungrige Rad- und Autofahrer Richtung Süden, um wieder die italienische Küche zu genießen. Der große Ansturm und Staus blieben allerdings aus.

Der Grenzübergang Thörl-Maglern wirkt fast wie eine Geisterstadt; einige Lkw, doch von Staus und Kontrollen keine Spur. In Tarvis allerdings sieht man schon so manche Kärntner, die sich den langersehnten Cappuccino gönnen. „Wir waren einkaufen, nun freuen wir uns auf eine Pizza“, sagen Regina Kugi und Bettina Spitzer aus Arnoldstein. Sehnsüchtig erwartet haben diesen Tag auch Erwin und Elisabeth Kucher, die mit dem Rad aus Villach gekommen sind: „Nun geht’s ins Clelia - unser Stammlokal.“

Pfarrer Senior Michael Guttner aus Feld am See war am Dienstag der erste, der mit seinem Wohnmobil einen Campingplatz in Lignano Sabbiadoro ansteuerte. Er berichtet: „Gähnende Leere! Auch am Strand sind kaum Leute.“ Die hingegen zahlreichen Bademeister würden sich ziemlich langweilen. Guttner: „Die sind einsamer als der Papst zu Ostern am Petersplatz.“

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