Bei FACC wackeln Jobs

„Die Branche erlebt extrem harte Belastungsprobe“

Aufträge im Wert von rund 5,8 Milliarden Euro in der Tasche, ein weiteres Werk in Planung, ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern: Das alles gehörte vor der Corona-Zeit zum Alltag der FACC. Nun ist die Zukunft bei den Innviertlern mehr als ungewiss. Hunderte Arbeitsplätze können der Krise zum Opfer fallen.

„Wir bieten mehr als gute Aussichten“, ist auf der Homepage der FACC im Investor-Relations-Bereich zu lesen, dem Info-Kanal der Innviertler für die Börsenwelt. Mit den guten Aussichten kann derzeit nur noch das Bild gemeint sein, das dort auch zu sehen ist: Ein Flugzeug zieht über unzählige Wolkenkratzer, der Blick geht Richtung Himmel.

Ins Trudeln geraten
Der Flugzeugteilehersteller ist gewaltig ins Trudeln geraten. Die Luftfahrtbranche liegt am Boden. Nach und nach nehmen die Fluglinien zwar ihren Betrieb auf, doch wie viele neue Flugzeuge noch gebraucht werden, ist offen. Experten rechnen, dass es drei bis vier Jahre dauern könnte, bis Erholung eintritt. „Die Branche ist einer extrem harten Belastungsprobe ausgesetzt“, sagte Vorstandschef Robert Machtlinger Ende März.

Und heute?
Hunderte Jobs könnten bei der FACC der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Krise zum Opfer fallen, Sozialplan-Verhandlungen laufen. Die Kurzarbeit bei den Innviertlern wird jedenfalls bis September verlängert.Kneid.-

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Freitag, 03. Juli 2020
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