Nicht Daka im Visier

„Entführt“ RB Leipzig nun auch Hwang aus Salzburg?

Es heißt wohl bald Abschied nehmen bei Red Bull Salzburg - Abschied von Stürmer und Publikumsliebling Hee-chan Hwang! Langsam, aber sicher verdichten sich die Hinweise darauf, dass der Südkoreaner in den kommenden Wochen seine letzten Partien auf heimischem Liga-Boden bestreiten wird. Der Interessent, der rund 15 Millionen Euro für den Stürmer auszugeben bereit sein müsste, ist dabei ein alter Bekannter für die „Bullen“ ...

Nicht, dass man es bei Red Bull Salzburg nicht gewohnt wäre, in jeder Transferperiode immer wieder die besten Spieler zu verlieren - es zeugt ja auch von der guten Arbeit, die Sportchef Christoph Freund und Co. erledigen, wenn gerade noch in der österreichischen Liga aufzeigende Kicker zu europäischen Topklubs transferiert werden können. Aber auch wenn man durch diverse Verkäufe, etwa von Sadio Mané, Xaver Schlager oder auch Erling Haaland, sehr gut daran verdient, herausfordernd ist es immer wieder, die hochklassigen Abgänge adäquat zu ersetzen.

Auch im kommenden Sommer steht wohl wieder ein Umbruch an: Und mit Hee-chan Hwang könnte wieder einmal ein Salzburger „Bulle“ beim Schwesternklub aus Leipzig landen - und doch nicht Goalgetter Patson Daka, wie zuletzt vermutet worden war. Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben will, seien die Deutschen wohl bereit, an die 15 Euro für den Südkoreaner an die Salzach zu überweisen. Für Hwang hatte sich bereits im Winter der Premier-League-Klub Wolverhampton Wanderers interessiert, damals hatte Sportdirektor Freund aber noch ein Veto einlegen können. Da sich der Stürmer aber weigert, seinen nur noch ein Jahr laufenden Vertrag in Salzburg zu verlängern, soll nun zumindest noch Kasse gemacht werden ...

Die Argumente sprechen zweifellos für Hwang, der mit Salzburg eine tolle Saison in der Champions League hingelegt (3 Tore und 5 Assists in 6 Spielen) und so seine eher maue Performance als Leihspieler beim Hamburger SV vor knapp eineinhalb Jahren vergessen gemacht hatte. Als athletischer Stürmer, der seit Jahren mit dem „Red-Bull-System“ vertraut ist, passt er zudem ideal ins Offensivkonzept von RB Leipzig, wo er auch als Ersatz für den zu Chelsea abwandernden Timo Werner gute Figur machen könnte. Auch wenn er kein Abziehbild des deutschen Teamstürmers ist. Freilich: Weder aus Salzburg noch aus Leipzig gibt‘s zu der Angelegenheit eine Stellungnahme …

krone Sport
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Dienstag, 07. Juli 2020
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