21.05.2020 02:23 |

Trump besorgt

Tausende nach Dammbrüchen in Sicherheit gebracht

Nach heftigen Regenfällen sind am Mittwoch im US-Bundesstaat Michigan Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. In Edenville und Sanford im Bezirk Midland seien zwei Dämme gebrochen, teilten die Behörden mit. Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, rief für den Bezirk den Notstand aus. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Überschwemmungen als „großes, großes Problem. Wir müssen uns darum kümmern“, so Trump am Mittwoch im Weißen Haus.

Rund 10.000 Menschen mussten wegen der Überschwemmungen ihre Häuser verlassen. Von den Behörden veröffentlichte Luftaufnahmen (siehe auch Video oben) zeigten das Ausmaß der Fluten. Die Stadt Midland teilte mit, der Pegelstand des Tittabawassee-Flusses habe ein Plateau erreicht, warnte die Menschen aber zugleich davor, in ihre Häuser zurückzukehren.

Whitmer hatte am Abend davor von der Gefahr „historischer“ Überflutungen gesprochen: „Die Bewohner der Region wurden angewiesen, sich sofort in Sicherheit zu bringen.“ Der Nationale Wetterdienst warnte vor lebensbedrohlichen Sturzfluten und rief die Menschen in der Region auf, sich sofort in höher gelegene Gebiete zu begeben. Die Innenstadt des 42.000-Einwohner-Ortes Midland könnte laut Whitmer bis zu 2,70 Meter unter Wasser stehen.

Gesichtsmasken und Abstand in den Notunterkünften
Die Lage wird durch die Coronavirus-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen noch verschärft. Whitmer rief die Menschen auf, in den Notunterkünften Gesichtsmasken zu tragen und soweit möglich Abstand zu wahren.

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